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Präsenz in der Arktis: Russland hat Fragen an Nato – Lawrow

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 17.05.2021
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Alles, was Russland in der Arktis tut, ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow legal und legitim. Zum Vorgehen der Nato in der Region gebe es aber Fragen.
„Wir hören Wehklagen darüber, dass Russland militärische Aktivitäten in der Arktis aufbaue. Allen ist schon lange bekannt, dass dies unser Territorium, unser Land ist. Wir sind dafür verantwortlich, dass unsere arktische Küste sicher ist, und alles, was unser Land tut, ist absolut legal und legitim“, sagte Lawrow in einer Pressekonferenz nach seinen Gesprächen mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit in Sierra Leone, David John Francis.
„Doch wenn die Nato versucht, ihren Vormarsch in der Arktis zu rechtfertigen, ist dies wahrscheinlich eine etwas andere Situation. Und hier haben wir Fragen an unsere Nachbarn wie zum Beispiel Norwegen.“
Es gehe hier nicht um etwas, was einfach in der Nähe von Russland liege. „Das sind unser Land und unsere Gewässer“, betonte Lawrow weiter. „In Reykjavik werden wir auf der Ministertagung des Arktischen Rates natürlich offen darüber sprechen.“
Wenn man sich mehr Berechenbarkeit im militärischen Sinne wünsche, müsse man auf Russlands einstigen Vorschlag zurückkommen, regelmäßige Treffen der Generalstabschefs der Streitkräfte des Arktischen Rates wieder aufzunehmen.
Russisches U-Boot in der Arktis - SNA, 1920, 18.04.2021
Abstand auf Russland verkürzen: USA rüsten in Arktis auf
„Dieser Mechanismus funktionierte, aber vor ungefähr sieben Jahren beschlossen unsere westlichen Kollegen, ihn einzufrieren. Nun, wenn Sie sich für das Einfrieren entschieden haben, dann seien Sie auch nicht beleidigt, dass wir keinen Dialog haben – nicht wir haben den Dialog gestoppt“, unterstrich der Minister.
Russland habe die Wiederaufnahme dieses Mechanismus vorgeschlagen. Der Vorschlag liege auf dem Tisch. In Reykjavik werde man die Reaktion auf diesen Vorschlag, auch seitens der USA, hören, so Lawrow abschließend.
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