Indonesien stellt Verwendung von Astrazeneca teilweise ein

© REUTERS / ANDREAS GEBERTImpfung in Deutschland (Symbolbild)
Impfung in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.05.2021
Indonesiens Gesundheitsministerium hat die Verbreitung von etwa 450.000 Corona-Impfstoffen von Astrazeneca nach dem Tod eines Patienten eingestellt. Es geht dabei aber nur um eine Charge des Medikaments, wie die Zeitung „Jakarta Globe“ am Montag betont.
Ein 22-jähirger Mann hat sich laut dem Artikel am 5. Mai impfen lassen. Nach Angaben seiner Familie bekam er dann Kopf-, Muskelschmerzen und Fieber. Einen Tag später haben sich die Symptome verschärft und er musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er elf Tage nach der Immunisierung gestorben ist.
Das indonesische Ministerium verordnete der örtlichen Regulierungsbehörde nach dem Vorfall, die verbliebenen Impfungen aus der Charge auf Toxizität und Sterilität zu testen.
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Konkret geht es nur um eine Charge von Astrazeneca, die Indonesien im Rahmen des internationalen COVAX-Mechanismus erhalten hat. Nach Angaben des Ministeriums verbleiben bisher 448.480 Dosen aus dieser Charge. Der größte Teil des Vakzins wurde zur Impfung von Angehörigen der indonesischen Streitkräfte sowie von Arbeitnehmern des öffentlichen und privaten Sektors in Jakarta und Nord-Sulawesi verwendet.
Die Überprüfung der Sicherheit des Impfstoffes kann zwischen einer und zwei Wochen dauern. Andere Chargen von Astrazeneca-Impfstoffen seien sicher zu verwenden, wie die Zeitung unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher schreibt.
Insgesamt hat Indonesien seit Märzbeginn 6,4 Millionen Dosen des britisch-schwedischen Herstellers erhalten.
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