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Geheimniskrämerei war gestern: BND jetzt auf Instagram

© SNA / Ramil SitdikowInstagram-App (Symbolbild)
Instagram-App (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.05.2021
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Auf der Suche nach Nachwuchs gibt sich der Bundesnachrichtendienst jung und hip. Nachdem er kürzlich mit der Aktion #FollowTheGlitchKarnickel öffentlichkeitswirksam versucht hatte, Hacker zu rekrutieren, startet der BND am Montag einen eigenen Instagram-Kanal.
Junge Menschen sollte man über die Kanäle ansprechen, die sie selbst nutzen. Das hat auch der Bundesnachrichtendienst erkannt und seien Rekrutierungsbemühungen angepasst. Seit November 2018 ist er auf Youtube vertreten, wo er inzwischen gut 1000 Abonnenten hat. Im März konnten die Berliner zudem rätselhafte Projektionen an ausgewählten Plätzen in der Hauptstadt bestaunen. Diese zeigten ein animiertes Kaninchen mit der Aufforderung: #FollowTheGlitchKarnickel. Auf der dazugehörigen Kampagnen-Webseite erfuhr der interessierte Besucher, dass der deutsche Auslandsgeheimdienst um Experten aus der Hacker-Szene wirbt.
Nun weitet der BND seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken aus und startet unter dem Namen „bndkarriere“ einen eigenen Instagram-Kanal. Ein moderner Arbeitgeber müsse auch dort präsent sein, wo sich mögliche Bewerber tummelten, erklärte BND-Präsident Bruno Kahl gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

„Wir müssen zeitgemäße Wege gehen, um insbesondere Schulabgängern, Uniabsolventen und jungen Berufstätigen einen Eindruck zu geben, welche beruflichen Chancen eine international operierende Sicherheitsbehörde bietet.“

Vorbilder für solche Social-Media-Aktivitäten gibt es im Ausland. So betreiben die US-Nachrichtendienste FBI und CIA bereits sehr erfolgreiche Instagram-Kanäle mit rund zwei Millionen respektive knapp 400.000 Abonnenten. Auch der britische Geheimdienst MI5 kann sich bei Instagram über 100.000 Follower freuen. Wie die DPA berichtet, hofft der BND auf eine Reichweite von bis zu 60.000 Nutzern pro Monat. Diese sollen laut Kahl einen Einblick in die Aufgaben des Geheimdienstes und in den Alltag der Mitarbeiter geben. Politische Diskussionen werde der BND auf seinem Instagram-Kanal jedoch nicht führen.
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