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„Falscher Ansatz“: Union lehnt Baerbocks Pläne zu Kurzstreckenflügen ab

© REUTERS / AXEL SCHMIDTSitzung des deutschen Bundestags (Symbolbild)
Sitzung des deutschen Bundestags (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.05.2021
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Die Union hat die Pläne der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock klar abgelehnt, im Falle der Regierungsübernahme im September Kurzstreckenflüge teurer zu machen und künftig komplett abzuschaffen.
„Es ist klar, dass der Flugverkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten muss. Ein Verbot von Kurzstreckenflügen und massive Preiserhöhungen im Flugverkehr sind aber der falsche Ansatz“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange (CSU), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag).
Wichtig sei, dass die Flugreise auch weiterhin für jeden finanzierbar bleibe.
„Deshalb verbieten sich unverhältnismäßige Preiserhöhungen. Es wäre unsozial, wenn der Flug in den Urlaub ein Privileg für Wohlhabende würde. Das ist mit der CDU/CSU nicht zu machen“, erklärte der Verkehrspolitiker.
Intelligenter wäre es aus seiner Sicht, in mehreren Stufen die Dekarbonisierung des Luftverkehrs mit der Nutzung CO2-armer Treibstoffe voranzutreiben. Mit grünem Kerosin ließen sich große Mengen an CO2 einsparen, erklärte der CSU-Politiker.
Zuvor hatte die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ erklärt, dass sie im Sinne von mehr Klimaschutz perspektivisch für die Abschaffung von Kurzstreckenflügen sei. Auch gegen Billigflüge sprach sie sich entschieden aus. Eine „klimagerechte Besteuerung von Flügen“ würde Dumpingpreise künftig stoppen, erklärte Baerbock.
Grünen-Chefin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 16.05.2021
Falls sie Kanzlerin wird: Baerbock will Aus für Kurzstreckenflüge – Industrieverbände empört
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