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Polizei in Paris setzt Wasserwerfer bei pro-palästinensischer Demo ein

© CC0 / HUBTY / PixabayPolizei in Frankreich (Symbolbild)
Polizei in Frankreich (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.05.2021
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Die Polizei in Paris hat Medienberichten zufolge am Samstag Wasserwerfer und Tränengas gegen die Palästina-Anhänger eingesetzt, die sich trotz des gerichtlichen Verbots zur Solidaritätskundgebung versammelt haben.
Die Polizei habe ihre Präsenz vor Ort verstärkt, die Beamten hätten teilweise die Straßen gesperrt, auch seien sechs U-Bahn-Stationen geschlossen worden, hieß es.
Demonstranten zündeten einen Müllcontainer und Paletten in einer Straße der französischen Hauptstadt an.
Zuvor hatte der Chef der Pariser Polizei die Protestkundgebung am Samstag auf Ersuchen des französischen Innenministers Gérald Darmanin verboten. Bei solchen Kundgebungen 2014 seien schwerwiegende Verstöße gegen die öffentliche Ordnung festgestellt worden, lautete die Begründung. Darmanin gab an, dass die Präfekten angewiesen worden seien, besonders wachsam und hart zu sein.
Raketenangriff (Archivbild) - SNA, 1920, 15.05.2021
Israel gibt Raketenbeschuss aus Gazastreifen und Gegenangriffe auf Hamas bekannt
In der Nacht zum 8. Mai kam es in Ostjerusalem zu groß angelegten Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in der Nähe des Tempelbergs und im arabischen Viertel Sheikh Jarrah, wo mehrere arabische Familien per Beschluss eines israelischen Gerichts aus ihren Häusern vertrieben werden. Daraufhin kam es zu Protesten, die zu Unruhen eskalierten.

Eskalation im Gazastreifen

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Militärs bislang rund 2300 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel macht die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas für alle Angriffe aus der Region verantwortlich. Das israelische Militär seinerseits hat Ziele im Gazastreifen als Reaktion auf den Beschuss angegriffen. Dort starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 140 Menschen, weitere 1000 wurden seit der Eskalation der Gewalt verletzt. In Israel wurden nach Angaben der Armee bisher acht Menschen durch den Beschuss getötet.
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