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Moskau: Prag zu objektiver Ermittlung der Explosion in Vrbětice unfähig

© SNA / Natalia SeliwerstowaDas Außenministerium Russlands (Archiv)
Das Außenministerium Russlands (Archiv) - SNA, 1920, 15.05.2021
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Das russische Außenministerium hat in einer Stellungnahme von Samstag den tschechischen Behörden vorgeworfen, nicht in der Lage zu sein, die Explosionen in den Munitionslagern in der tschechischen Ortschaft Vrbětice 2014 objektiv zu untersuchen.
Die Behörde in Moskau gab an, auf den am Freitag veröffentlichten Beitrag des Portals iDNES über das „mysteriöse Verschwinden einer großen Anzahl von Waffen unmittelbar nach den Explosionen 2014“ aufmerksam geworden zu sein.
Die als Mieter der Räume bekannte Firma Imex-Gruppe, der die tschechischen Strafverfolgungsbehörden vorwerfen würden, dass 2014 in deren Lagerhäuser „die russischen GRU-Agenten“ eingedrungen seien, habe nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts eingereicht, dass nach den besagten Explosionen Waffen gestohlen worden seien, hieß es in der Mitteilung der Sprecherin Maria Sacharowa. Das Management des Unternehmens sei zuversichtlich, dass eine solche Menge an Waffen nicht habe in die Luft gesprengt werden können, so dass nichts übrig geblieben sei.
Rüstungsexporte (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.05.2021
Nach Explosion im Munitionslager Vrbětice: Waffen in großem Umfang verschwunden – Medien
Offenbar würden sich diesmal die Staatliche Inspektion für Sicherheitsorgane der Tschechischen Republik, das Nationale Zentrum für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität sowie einzelne in den Fall involvierte Ermittler weigern, eine Stellungnahme abzugeben.
„Man hat den Eindruck, dass die tschechischen Behörden nicht nur keine objektiven Ermittlungen durchführen können, sondern auch keine logische Folgerung in Bezug auf den Unfug aufbauen können, welcher auf dem Territorium ihres eigenen Landes der Fall ist“, betonte Sacharowa.
„In dieser ganzen Geschichte ist nur eine Tatsache offensichtlich: In einer Situation der völligen Verwirrung hat sich Prag nichts Besseres einfallen lassen, als die Schuld dafür auf einen berüchtigten 'externen Feind' - Russland - zu schieben“, stellte sie klar.
Im Bericht von iDNES hieß es, dass 2014 in Vrbětice unter anderem 1000 Panzerabwehr-Raketenwerfer RPG-7, 800 Maschinenpistolen, 500 Maschinengewehre, 100 Pistolen und viele zugehörige Ausrüstungsgegenstände wie Maschinengewehrbajonette verschwunden seien.
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