Keine „wirklich ernsthafte Option“: Joschka Fischer zu grün-rot-roter Koalition im Bund

© AFP 2022 / Odd AndersenJoschka Fischer
Joschka Fischer - SNA, 1920, 15.05.2021
Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat die Kanzlerkandidatin seiner Partei, Annalena Baerbock, gelobt, hält ein grün-rot-rotes Bündnis nach der Bundestagswahl aber für unrealistisch.
In einem Interview mit der RTL/ntv-Redaktion am Samstag stellte sich der Grünen-Politiker hinter die Kanzlerkandidatin seiner Partei, Annalena Baerbock. Er hält sie für den Job geeignet. „Sie hat die Fähigkeiten“, meinte er.
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Ihre Wahl wäre laut Firscher ein „zukunftsorientiertes und extrem positives Signal für Veränderung, und dass unser Land bereit ist für eine neue Generation“. Er wäre „äußerst glücklich“, sollten die Grünen ins Kanzleramt ziehen, aber das wäre auch eine „gewaltige Herausforderung“ für die Partei.
Hierbei schloss der Ex-Außenminister eine potenzielle grün-rot-rote Koalition im Bund aus. Die SPD müsste in einem solchen Fall „psychologisch erstmal damit klar kommen“, dass die Grünen womöglich der stärkere Partner wären. Die Linken hält Fischer für nicht koalitionsfähig, weil diese „zwischen dem Westen und romantischen Träumen über Russland“ gespalten seien.
„Ich glaube nicht, dass so eine Koalition wirklich eine ernsthafte Option ist“, sagte der Vizekanzler der ersten rot-grünen Koalition in Deutschland.
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