Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Hunde in USA tragen Westen mit Stacheln zum Schutz gegen Weißkopfseeadler – Fotos

© CC0Weißkopfseeadler (Archiv)
Weißkopfseeadler (Archiv) - SNA, 1920, 15.05.2021
Abonnieren
Die Bestände des Weißkopfseeadlers, die seit dem 19. Jahrhundert rückläufig waren, haben sich nun so weit erholt, dass die großen Greifvögel in den USA und in Kanada immer häufiger eine Gefahr für Hunde und Katzen darstellen. Laut Medienberichten verwenden Haustierbesitzer einen Körperschutz für die Vierbeiner.
Der Weißkopfseeadler – der Wappenvogel der Vereinigten Staaten – hat eine Flügelspannweite von bis zu 2,5 Metern und ernährt sich überwiegend von Fischen und Wasservögeln. Säugetiere werden seltener zur Beute, nach dem Bestandszuwachs bei den Greifvögeln soll das aber Medien zufolge immer häufiger passieren.
Zum Schutz von Katzen und kleineren Hunden können Westen verwendet werden, die mit Stacheln und oft auch mit langen grellfarbigen Borsten aus Nylon versehen werden. Diese sollen die Vögel abschrecken. Ursprünglich wurde die Kleidung zum Schutz von Haustieren gegen Kojoten entwickelt.
Ursprünglich ein vergleichsweise häufiger nordamerikanischer Greifvogel, wurde der Weißkopfseeadler bis 1950 in weiten Teilen Nordamerikas ausgerottet. Ursache dafür waren Abschüsse, die Folgen des Einsatzes von DDT und Lebensraumveränderungen.
Katzen. Symbolbild - SNA, 1920, 15.05.2021
Wahnsinns-Rettung: Katze springt aus fünftem Stock und landet Internet-Hit
Durch die Bestandserholung konnten die Weißkopfseeadler am 4. Juni 2007 aus dem Schutz nach dem Endangered Species Act entlassen werden. Nach Behördenangaben ist die Zahl der Brutpaare der Weißkopfseeadler in den USA vom 1963 festgestellten historischen Tiefstand von 417 jetzt auf mehr als 71.400 gestiegen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала