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Für „freies Palästina“: Ausschreitungen bei pro-palästinensischer Demo in Berlin

© AP Photo / Michael SohnDemonstration zur Unterstützung von Palästina in Berlin
Demonstration zur Unterstützung von Palästina in Berlin - SNA, 1920, 15.05.2021
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In Berlin-Neukölln findet am heutigen Samstag eine pro-palästinensische Demonstration mit rund 3500 Teilnehmern statt. Die Polizei verzeichnet dabei massive Ausschreitungen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Demonstranten sollen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Sicherheitskräfte geworfen haben. Daraufhin habe die Polizei Pfefferspray eingesetzt. Ob jemand festgenommen wurde, sei zunächst unklar. Insgesamt sollen 360 Polizisten vor Ort gewesen sein.
Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Hygieneregeln sei die Kundgebung für aufgelöst erklärt worden. Aus der Demonstration seien Rufe wie „Kindermörder Israel“, „Frauenmörder Israel“ und „Free Palestine“ zu hören gewesen. Am Nachmittag erwarte man eine weitere Demonstration.
Zuvor war eine andere Demonstration mit rund 120 Teilnehmern in der Hauptstadt friedlich verlaufen. Ihre Teilnehmer forderten „ein freies Palästina, vom Jordan bis zum Mittelmeer“, also auf dem heutigen Staatsgebiet Israels.

Demo auch in Hannover

Eine friedliche Demonstration zur Solidarität mit Palästinensern findet am Samstag mit rund 800 Personen auch in Hannover statt. Viele Demonstranten verurteilten die Militäraktionen Israels im Gazastreifen und forderten eine Ende der „Unterdrückung des Palästinensischen Volkes“. Die Polizei sei mit Wasserwerfer und starken Kräften präsent.
Am Hauptbahnhof gab es auch eine Kundgebung zur Solidarität mit Israel. In Hildesheim nahmen rund 130 Demonstranten an einer Versammlung mit dem Thema „Krieg in Israel“ teil. Die Veranstaltung sei grundsätzlich friedlich und störungsfrei abgelaufen, so die Beamten.
Israelische Luftwaffe zerstört Hochhaus mit internationalen Medienbüros in Gaza - SNA, 1920, 15.05.2021
Hochhaus mit internationalen Medienbüros in Gaza durch israelische Luftwaffe zerstört

Situation im Nahen Osten

In den letzten Tagen kam es bei Protesten in Ost-Jerusalem wegen möglicher Zwangsräumungen von palästinensischen Familien aus dem Viertel Sheikh Jarrah zu Gewaltausbrüchen. Zusammenstöße, die auf dem Al-Aqsa-Gelände begannen, eskalierten am Montag zu einem Austausch von Raketenangriffen zwischen der Hamas und Israel.
Dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge sind dabei 139 Palästinenser getötet und 1000 weitere verletzt worden. Nach neuesten Angaben sind in Israel sieben Zivilisten und ein Soldat ums Leben gekommen.
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