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Nachtnews – USA: Keine Masken mehr für Geimpfte, Ukraine: Justiz ermittelt gegen Abgeordneten

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 14.05.2021
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US-Behörde: Geimpfte müssen drinnen meist keine Maske mehr tragen, Ukrainische Justiz ermittelt gegen Abgeordneten wegen Hochverrats, Mahnbescheid gegen britischen Premierminister Johnson aufgehoben, Urteil in Prozess gegen Berlusconi auf Oktober verschoben
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

US-Behörde: Geimpfte müssen drinnen meist keine Maske mehr tragen

Vollständig gegen Corona geimpfte Menschen müssen in den USA einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC zufolge in vielen Innenräumen keine Masken mehr tragen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (DPA). Sie müssen sich auch nicht mehr an die Abstandsgebote halten, erklärte demnach CDC-Chefin Rochelle bei einer Pressekonferenz. Die Ankündigung dürfte zum Beispiel auch die Rückkehr in Büros erleichtern. Das Tragen einer Maske ist demnach aber weiter in dicht gedrängten Situationen wie etwa in Bussen, Flugzeugen, Krankenhäusern oder Flughäfen gefordert.
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Das CDC hatte zuletzt bereits erklärt, dass Geimpfte neuen Richtlinien zufolge in den meisten Situationen im Freien keine Maske mehr tragen müssen. Vollständig Geimpfte könnten damit beginnen, Dinge zu tun, mit denen sie wegen der Pandemie aufgehört hatten, erklärte Walensky nun. Geimpfte dürften nun auch ohne Maske ins Kino, ins Fitnessstudio oder zum Friseur gehen. Auch der Besuch von Messen, das Singen in Chören und das Essen im Restaurant seien wieder ohne Maske möglich, erklärte das CDC. Das Weiße Haus bezeichnete die Ankündigung umgehend als „große Neuigkeit“. Menschen gelten zwei Wochen nach der letzten Impfung als vollständig geimpft.

Ukrainische Justiz ermittelt gegen Abgeordneten wegen Hochverrats

In der Ukraine wird laut DPA gegen den Oppositionsabgeordneten Viktor Medwedtschuk wegen Hochverrats ermittelt. Ein Gericht habe den 66-Jährigen deshalb bis zum 9. Juli unter Hausarrest gestellt, berichteten mehrere ukrainische Medien am Donnerstagabend in Kiew. Medwedtschuk stehe unter Verdacht, Militärgeheimnisse an den Nachbarn Russland verraten zu haben. Bei einer Verurteilung drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis.
Der Abgeordnete selbst bezeichnete die Vorwürfe als politisch begründet, weil die Opposition gegen den prowestlichen Kurs der Regierung sei. Gegen den Ex-Chef der Präsidialverwaltung unter Präsident Leonid Kutschma und dessen Frau hatte Staatschef Wladimir Selenski bereits im Februar Sanktionen verhängt. Drei oppositionelle TV-Sender wurden geschlossen.

Mahnbescheid gegen Premierminister Johnson aufgehoben

Ein Mahnbescheid über 535 Pfund (rund 623 Euro) gegen den britischen Premierminister Boris Johnson ist aufgehoben. Es gebe keinen Fall mehr, sagte ein Richter am Donnerstag und nahm die Forderung zurück. Die Regierung hatte den am Mittwoch bekannt gewordenen Bescheid zuvor als „unbegründet“ bezeichnet. Es handle sich um Rechtsmissbrauch, so ein Sprecher. Worum es bei der Forderung ging, war unklar.
Die BBC berichtete unter Berufung auf Gerichtsdokumente, es handele sich um Forderungen im Zusammenhang mit Verleumdungsvorwürfen gegen den Premier. Ein Regierungssprecher hatte zuvor lediglich versichert, es habe nichts mit der aufwendigen Renovierung der Dienstwohnung Johnsons zu tun. Der konservative Politiker war wegen offener Fragen zu deren Finanzierung in den vergangenen Wochen unter Druck geraten.

Urteil in Prozess gegen Berlusconi auf Oktober verschoben

In einem Prozess wegen mutmaßlicher Zeugenbestechung gegen Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi hat das Gericht in Siena das geplante Urteil auf den 21. Oktober verschoben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Adnkronos. Grund war ein Krankenhausaufenthalt des 84-jährigen Chefs der konservativen Partei Forza Italia, der sein Erscheinen verhindert hatte. Im selben Verfahren wurde dem Bericht zufolge am Donnerstag ein Musiker, der Falschaussagen zugunsten Berlusconis gemacht haben soll, zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt.
Das Urteil gegen den Ex-Premier war zuvor schon mehrfach verlegt worden, untern anderem weil der Politiker unter den Spätfolgen einer Covid-Erkrankung von 2020 leiden soll. Er kam diese Woche ins Hospital in Mailand.
Ihm wird in der toskanischen Stadt Zeugenbestechung vorgeworfen. Das Verfahren bezieht sich auf einen früheren Prozess um seine „Bunga Bunga-Partys“ mit jungen Frauen. Berlusconis Partei ist seit Mitte Februar Teil des Regierungsbündnisses von Premier Mario Draghi in Rom. Im Zusammenhang mit den alten Prozessen läuft auch in Mailand ein Verfahren gegen den Forza-Chef.
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