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Papst Franziskus über „Brandwunde“ der heutigen Gesellschaft

© SNA / Vladimir AstapkovichPapst Franziskus (Archivfoto)
Papst Franziskus (Archivfoto) - SNA, 1920, 14.05.2021
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Papst Franziskus hat die Idee der Selbstverwirklichung um des Geldes willen als „Gangräne der Gesellschaft“ bezeichnet. Kinder sollen ihm zufolge nicht als Hindernis für persönliche Ambitionen angesehen werden, und Selbstverwirklichung beruht nicht auf Geld und Erfolg.
„Es ist traurig, Models zu sehen, denen es nur daran geht, immer schön, jung und fit auszusehen“, sagte der Papst auf einer Konferenz zu Problemen mit der Kindergeburt in Italien.
Junge Menschen werden ihm zufolge erwachsen, wenn sie sich zu denen hingezogen fühlen, die den Mut haben, großen Träumen zu folgen und sich für andere aufzuopfern – und nicht dank einem Feuerwerk aus perfekten Körpern. „Wenn Familien nicht im Zentrum der Politik der Gegenwart stehen, wird es keine Zukunft geben“, betonte Papst Franziskus.
„Jung zu bleiben bedeutet nicht, keine Selfies mehr zu machen und Fotos zu retuschieren, es bedeutet, eines Tages das Spiegelbild in den Augen der eigenenKinder zu sehen“, sagte der Papst.
Für manche bedeutet Selbstverwirklichung, Geld zu verdienen und erfolgreich zu sein, während Kinder als Ablenkung angesehen werden, die die persönlichenBestrebungen nicht behindern sollte. „Diese Mentalität ist eine Brandwunde für die Gesellschaft und raubt der Zukunft die Widerstandsfähigkeit“, sagte Papst Franziskus auf der Veranstaltung, an der auch der italienische Premierminister Mario Draghi teilnahm.
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Laut dem Papst lehrt die Geschichte der Menschheit, dass eine Erholung von Kriegen und Katastrophen ohne eine Erhöhung der Geburtenrate und „die Fähigkeit, zukünftigen Generationen Hoffnung und Glauben zu vermitteln“, unmöglich ist. In diesem Zusammenhang forderte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, „nicht kurzsichtigen Wachstumsmodellen zu folgen“ und „sich um Familien zu kümmern“, die sich Sorgen über ihre Arbeit und die Kosten für die Kindererziehung machen.
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