Trotz höherer Umsatzvolumen und Buchungen: Airbnb kassiert Milliardenverlust

© AFP 2022 / Lionel BonaventureAirbnb Logo
Airbnb Logo - SNA, 1920, 14.05.2021
Der Apartment-Vermittler Airbnb hat am Freitag den ersten Quartalsbericht für das Jahr 2021 auf seiner Webseite veröffentlicht. Dieser liefert Informationen zu Finanzerfolgen des Unternehmens.
Dem Bericht zufolge soll Airbnb weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Für das erste Quartal 2021 verzeichnete der Online-Reisegigant einen Verlust von 1,2 Milliarden Dollar (umgerechnet rund eine Milliarde Euro). Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur betrug das Minus im Jahr 2020 trotz Belastungen durch die Pandemie nur 341 Millionen Dollar (umgerechnet rund 282 Millionen Euro). Die schlechteren Zahlen erklärte Airbnb durch hohe Kosten für Kredite, die während der Pandemie aufgenommen worden waren.
Homeoffice (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.04.2021
Studie: Pandemie vorteilhaft für technologiegetriebene Geschäftsmodelle
Airbnb-CEO Brian Chesky sei immerhin stolz auf die Ergebnisse seines Unternehmens. In der Pressemitteilung wies er darauf hin, der Konzern habe das Umsatzniveau von 2019 übertroffen, obwohl seine zwei stärksten Segmente, Nahverkehr und grenzüberschreitender Reiseverkehr, sich noch nicht erholt hätten. Diesbezüglich zeigte sich Chesky optimistisch gegenüber der Zukunft:
„Wir rechnen mit einem Reise-Aufschwung, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben“, lautet die Presse-Mitteilung.
Laut DPA liege das Airbnb-Geschäft schon wieder auf Erholungskurs. Im Jahresvergleich lasse sich ein Anstieg der Buchungen um 52 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar feststellen. Das Ergebnis übertreffe bei weitem die Marktprognosen. Dasselbe gelte auch für Umsatzahlen: diese seien um fünf Prozent auf 887 Millionen Dollar (umgerechnet rund 732 Millionen Euro) gestiegen und somit höher als erwartet.
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