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Zweijähriger in USA schießt seine Eltern mit Pistole an – Medien

CC BY-SA 3.0 / Dawid Galus / WikiCommons / Pistole (Symbolbild)
Pistole (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.05.2021
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Ein zweijähriges Kind hat im US-Bundesstaat Maine seine Eltern mit einer Pistole angeschossen, die es im Haus gefunden hat. Dies berichtet der örtliche TV-Sender WGME unter Verweis auf die Polizei am Donnerstag.
Demnach ereignete sich der Vorfall am Mittwoch in der Stadt West Bath. Der Junge habe die Waffe auf dem Nachttisch gefunden, hieß es. Der Vater des Kindes sei am Hinterkopf leicht verletzt und seine Mutter am Bein verletzt worden. Der Junge selbst sei von dem Rückstoß ins Gesicht getroffen worden. Alle drei seien mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Ermittler stellten fest, dass das Kind nur einen Schuss abgegeben habe.
„Die Frage, wie der Junge die Waffe aufheben und abfeuern konnte, ist sehr besorgniserregend und wird derzeit untersucht“, sagte der Sheriff des Bezirks Sagadahoc, Joel Merry. Der Vorfall hätte viel tragischere Folgen haben können, fügte er hinzu.
Illegale Waffen aus dem 3D-Drucker: Spanische Polizei veröffentlicht Razzia-Aufnahmen - SNA, 1920, 22.04.2021
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In den Vereinigten Staaten ist der Waffenbesitz verfassungsrechtlich garantiert, aber es gibt viele Einschränkungen je nach dem Bundesstaat und je nach der Institution. In einigen Bundesstaaten können Waffen offen getragen werden, in anderen ist dies jedoch verboten. Die US-Demokraten befürworten traditionell eine strengere Regulierung des Waffenbesitzes, während die Republikaner sie wiederum beschuldigen, zu versuchen, den Bürgern das verfassungsrechtlich garantierte Recht entziehen zu wollen.
In den USA kommt es regelmäßig zu tödlichen Schießereien. Auch in der jüngsten Zeit gab es mehrere Vorfälle.
Angesichts der zunehmenden Schusswaffengewalt will der US-Präsident Joe Biden die entsprechenden Regeln verschärfen. Konkret will Biden mit Hilfe des Justizministeriums unter anderem gegen sogenannte Geisterwaffen vorgehen. Diese können einfach im Internet gekauft und schnell zusammengebaut werden, haben aber keine Seriennummer - was die Strafverfolgung im Falle eines Verbrechens erschwert. „Ghost Guns“ seien für Sicherheitskräfte ein zunehmendes Problem, hieß es aus dem Weißen Haus. Biden wies das US-Justizministerium an, innerhalb von 30 Tagen eine Vorschrift vorzulegen, um deren Verbreitung einzudämmen.
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