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Polizei beendet in Hannover Anti-Israel-Demo wegen Corona-Verstößen

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.05.2021
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Wegen zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen hat die Polizei in Hannover eine Anti-Israel-Demonstration mit rund 550 Teilnehmenden aufgelöst.
Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, zogen die Menschen am Mittwochabend durch die Innenstadt.
„Um 18:20 Uhr startete eine durch eine Privatperson angezeigte Eilversammlung mit dem Thema ‘Israelische Attacken gegen Jerusalem und Gaza‘ am Ernst-August-Platz. Es versammelten sich ca. 550 Personen und zogen durch die Innenstadt zum Steintorplatz. Dort häuften sich um kurz nach 19:00 Uhr die Verstöße gegen den Infektionsschutz”, so die Polizei.
Durch zwei Personen sei es zu einem versuchten Verbrennen von Israel-Flaggen gekommen. Dies sei durch die eingesetzten Kräfte verhindert worden. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen identifizieren. Gegen ihn und noch eine weitere Person wurden Strafverfahren wegen Verletzung von Flaggen und Hoheitszeichen ausländischer Staaten eingeleitet.
Israelische Flagge  - SNA, 1920, 12.05.2021
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Eine Privatperson hatte die Eilversammlung zuvor angemeldet, war jedoch nicht als Bindeglied zwischen Polizei und Versammlung verfügbar. Da auch keine Ordner eingesetzt waren und die Teilnehmenden den Aufforderungen zum Einhalten der Corona-Regeln nicht folgten, löste die Polizei die Versammlung nach etwas mehr als einer Stunde auf. Zahlreiche Personen trugen keine vorgeschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen, nahezu alle Versammlungsteilnehmenden verstießen gegen das Abstandsgebot, hieß es.
Zuvor war berichtet worden, dass ein anti-israelischer Demonstrationszug am Mittwochabend in Gelsenkirchen von der Polizei gestoppt worden war. Die ungefähr 180 Demonstranten, die sich vom Bahnhofsvorplatz in Richtung Synagoge bewegten, wurden von zahlreichen Einsatzkräften aufgehalten, teilte die Polizei mit. Die Versammlung war demnach unangemeldet. Dabei seien auch anti-israelische Losungen skandiert worden.
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