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Panne auf ISS: Wasseranlage im US-Modul außer Betrieb

© NASAInternationale Raumfahrtstation (ISS)
Internationale Raumfahrtstation (ISS) - SNA, 1920, 13.05.2021
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Auf der Raumstation ISS ist ein System zur Aufbereitung von Trinkwasser ausgefallen. Die Anlage sei wegen eines möglichen Lecks abgeschaltet worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in der Nacht zum Donnerstag mit. „Die Besatzung ist nicht in Gefahr.“ Es sei noch genügend Wasser auf der Station, um die Crew über Monate hinweg zu versorgen.
Auf der ISS seien zudem Ersatzteile zur Reparatur der Wasseranlage vorhanden, die Anfang nächster Woche abgeschlossen werden soll.
Das System WPA gewinnt Trinkwasser aus dem Kondensat von atmosphärischer Flüssigkeit und Urin. Ähnliche Anlagen sind im russischen Teil der ISS aufgestellt. Es handelt sich um Wasseraufbereitungsanlagen SRW-K2V und SRW-U-RS, die Wasser aus dem Kondensat atmosphärischer Flüssigkeit beziehungsweise aus Urin gewinnen.

Roskosmos zur Hilfe bereit

„Zwischen den Partnern im ISS-Projekt bestehen paritätische Beziehungen bei der Verfügungsstellung von notwendigen Ressourcen für die Crew, darunter auch von Wasser. Deshalb werden wir unseren Kollegen zweifellos im Bedarfsfall helfen“, sagte ein Pressesprecher der russischen Weltraumbehörde Roskosmos.
„Dabei besitzt die US-amerikanische Crew eigene Wasservorräte. Bis jetzt ist keine Bitte um die Bereitstellung von Wasser aus unseren Vorräten angekommen“, ergänzte der Roskosmos-Sprecher.
An Bord der ISS sind jetzt die russischen Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie die US-Amerikaner Mark Vande Hei, Shane Kimbrough und Megan McArthur wie auch der Japaner Akihiko Hoshide und der Franzose Thomas Pesquet im Einsatz.
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