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Japanische Städte wollen keine olympischen Athleten aufnehmen – Medien

© REUTERS / Kim Kyung-Hoon/PoolEin Mitarbeiter trägt Fahnen nach einer Enthüllungszeremonie des olympischen Symbols in Tokio
Ein Mitarbeiter trägt Fahnen nach einer Enthüllungszeremonie des olympischen Symbols in Tokio - SNA, 1920, 13.05.2021
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Aufgrund der Infizierungsgefahr durch das Coronavirus haben mehrere japanische Städte ihre Gastgeberrolle für die Olympischen Spiele und die Paralympics aufgegeben. Darüber berichtet die japanische Tageszeitung „Nikkei“ am Donnerstag.
Etwa 40 Gemeinden in Japan sollen sich „Nikkei“ zufolge zwei Monate vor dem Start von Olympia geweigert haben, ausländische Athleten im Rahmen des „Host Town“-Programms zu empfangen. Ursprünglich wollten etwa 528 Gemeinden in Japan den Sportlern aus 184 Ländern und Regionen Unterkunftsmöglichkeiten, Trainingseinrichtungen und Kulturaktivitäten anbieten, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Regierung habe die Gemeinden aufgerufen, den kulturellen Austausch unter anderem online fortzusetzen.
Der japanische Premierminister Yoshihide Suga bei einer Pressekonferenz am 07.05.21 - SNA, 1920, 10.05.2021
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Die Gemeinden befürchten, schreibt „Nikkei“ unter Berufung auf Regierungskreise, dass es durch den Empfang zu einer Überlastung der bereits strapazierten medizinischen Kapazitäten im Lande kommen könnte. Laut Medienberichten kämpft Japan aktuell mit der vierten Welle von Covid-19-Infektionen. Nach jüngsten Umfragen will die Mehrheit der Bevölkerung, dass die Olympischen Spiele in Tokyo abgesagt oder zum zweiten Mal verschoben werden. Es soll „Nikkei“ zufolge auch Absagen aus japanischen Gemeinden folgen.
Auch die ausländischen Teilnehmer machen sich Sorgen wegen des Pandemiegeschehens in Japan. Am Mittwoch hatte das amerikanische Leichtathletik-Team Reuters zufolge mitgeteilt, es wolle sein vorolympisches Trainingslager in Tokios Nachbarprovinz Chiba aus Sorge um die Sicherheit während der Corona-Pandemie absagen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo sollen weder die britischen Rollstuhl-Basketballer noch die russischen Fechter wie geplant in Chiba trainieren.
Das Internationale Olympische Komitee erhofft eine hohe Impfquote bei den Teilnehmern der Sommerspiele in Tokio. Nach Reuters Informationen seien bislang etwa 7800 Athleten qualifiziert. Damit stehen mehr als 70 Prozent der 11.000 Teilnehmer fest. Bis zum 29. Juni sollen weitere 20 Prozent der Plätze über Ranglisten sowie zehn Prozent über noch ausstehende Qualifikationswettbewerbe gefüllt werden.
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