Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Biden: Russische Behörden am Cyberangriff auf US-Pipeline wohl nicht beteiligt

© REUTERS / TOM BRENNERUS- Präsident Joe Biden
US- Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 13.05.2021
Abonnieren
Nach Ansicht des US-Präsidenten Joe Biden sind die russischen Behörden an dem Cyberangriff auf Colonial Pipeline, den größten Pipelinebetreiber in den USA, nicht beteiligt. Die Hacker könnten sich allerdings in Russland befinden.
„Wir glauben nicht, dass die russische Regierung an dem Angriff beteiligt war, aber wir haben gute Gründe zu der Annahme, dass die Kriminellen, die den Angriff durchgeführt haben, in Russland leben. Es kam von dort, aus Russland. Wir stehen in direkter Kommunikation mit Moskau, um entscheidende Maßnahmen gegen Ransomware-Netzwerke zu ergreifen. Wir werden auch Maßnahmen verfolgen, um ihre Handlungsfähigkeit zu unterbinden“, sagte Biden am Donnerstag im Weißen Haus.
Auf die Frage, ob er zuversichtlich sei, dass der russische Präsident Wladimir Putin nicht beteiligt sei, antwortete Biden: „Ich bin zuversichtlich, dass ich den Bericht des FBI genau gelesen habe. Und sie sagen, sie waren es nicht, er war es nicht, die Regierung war es nicht.“
Inzwischen ist die Pipeline wieder in Betrieb. Die Erdölleitung von Colonial Pipeline ist in der Nacht auf Donnerstag nach Unternehmensangaben erfolgreich in Betrieb genommen worden. „Das heißt, zum Ende der Woche nehmen die Dinge wieder ihren gewöhnlichen Lauf. Werden euch auf dem Laufenden halten“, kommentiert Energieministerin Granholm in einem Tweet.

Angriff auf US-Pipeline

Colonial Pipeline ist Anfang dieser Woche mit der Erpressungssoftware DarkSide angegriffen worden. Wichtige Betriebssysteme des Unternehmens mussten infolge der Attacke abgeschaltet werden, „um die Gefahr einzudämmen, die vorübergehend alle auf die Erdölleitung bezogenen Abläufe zum Stillstand gebracht hat“, hieß es vonseiten der Firma.
Die Unterbrechung im Pipelinebetrieb ließ die Benzinpreise in den USA steigen. An Tankstellen kam es vereinzelt zu Engpässen. Die Aufsichtsbehörde EPA setzte zeitweise einige Umweltschutzstandards außer Kraft, um den Ölpreis in den Vereinigten Staaten zu stabilisieren.
Amerikanische Medien berichteten, für die Cyber-Attacke sei Russland verantwortlich. Die US-Regierung bestätigte dies nicht und stufte die Attacke als möglicherweise kriminelle Handlung ein. Russlands Botschaft in Washington wies die Vorwürfe als haltlos zurück.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала