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WHO-Bericht: Indische Corona-Variante bereits in 44 Ländern verbreitet

© REUTERS / Phil NobleCoronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)  - SNA, 1920, 12.05.2021
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Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in 44 Ländern nachgewiesen worden. Mehr als 4500 analysierte Gensequenzen aus diesen Ländern seien B.1.617 zugeordnet worden, teilte die Behörde in Genf mit.
Die WHO hat diese Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation nur zunächst in Großbritannien, Südafrika und Brasilien erfasste Varianten so bezeichnet.
Potenziell bedrohliche Varianten von Sars-CoV-2 werden von der WHO in zwei Kategorien eingeteilt: in Varianten unter Beobachtung („variants of interest“) sowie besorgniserregende Varianten („variants of concern“). Letztere sind nachweislich ansteckender, schwerer bekämpfbar und/oder führen zu schwereren Krankheitsverläufen.
Die Variante B.1.617 verbreite sich rasch in mehreren Ländern, hieß es von der WHO. Es sei auch noch unklar, ob die Wirksamkeit von Impfstoffen oder Medikamenten bei den Mutationen eingeschränkt sei.
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In Indien steckten sich in einer Woche mehr als 2,7 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 an. Seit Beginn der Pandemie sind in dem südasiatischen Land mehr als 22,9 Infektionen registriert worden. Bei lediglich rund 0,1 Prozent der positiv auf Corona getesteten Proben sei eine Gensequenzierung zur Variantenbestimmung durchgeführt worden, teilte die WHO mit. Außerhalb Indiens meldete demnach bislang Großbritannien die höchste Anzahl an Infektionen mit der Variante B.1.617. Dort werden vergleichsweise viele Proben sequenziert.
Nach WHO-Angaben sank die Zahl der Neuinfektionen in den meisten Regionen der Welt in der vergangenen Woche um vier Prozent – insgesamt wurden mehr als 5,5 Millionen Fälle und mehr als 90.000 Tote an Folgen der Infektion registriert.
In Südostasien gibt es jedoch weiter einen starken Anstieg (sechs Prozent). In Europa wurden um 23 Prozent weniger Erkrankte gezählt. Auch die Todesrate sank in europäischen Ländern um 18 Prozent.
Nach der Zahl der Neuinfektionen folgen Indien Brasilien mit mehr als 423.000 Fällen und die USA mit mehr als 334.000 Fällen. Darauf folgen die Türkei mit 160 000 Fällen, Argentinien mit mehr als 140.000 Fällen und der Iran mit mehr als 124.000 Neuinfektionen.
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