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Venezuelas Oppositionsführer Guaido zeigt sich offen für Dialog mit Maduro

© REUTERS / LEONARDO FERNANDEZ VILORIAVenezuelas OppositionsführerJuan Guaido
Venezuelas OppositionsführerJuan Guaido  - SNA, 1920, 12.05.2021
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Vor dem Hintergrund der andauernden Wirtschaftskrise in Venezuela hat sich Oppositionsführer Juan Guaido in einer Video-Botschaft offen für Gespräche mit der Regierung von Präsident Nicolas Maduro gezeigt. Die Rede wurde auf Twitter veröffentlicht.
„Venezuela steckt in der schlimmsten Krise seiner Geschichte. Wir brauchen realistische und umsetzbare Lösungen“, so Guaido.
„Wir brauchen ein Abkommen zur nationalen Rettung zwischen den demokratischen Kräften, dem Regime und der internationalen Gemeinschaft“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur den Oppositionsführer.
Es geht ihm zufolge darum, freie Wahlen zu ermöglichen, humanitäre Hilfe ins Land zu holen und politische Gefangene freizubekommen. Im Gegenzug könnte der Regierung angeboten werden, Schritt für Schritt die Sanktionen zurückzunehmen, schlug Guaido vor. Zudem rief er die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Druck auf Maduro aufrecht zu erhalten. Die gespaltene Opposition forderte er zur Einigkeit auf.

Machtkampf in Venezuela

Venezuela steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Aus Mangel an Devisen und wegen zahlreicher US-Sanktionen kann es kaum noch Lebensmittel, Medikamente und Bedarfsgüter des täglichen Lebens importieren. Laut einer Studie der katholischen Universität Andrés Bello leben 96 Prozent der Haushalte in Armut. Inzwischen haben Millionen Venezolaner ihre Heimat verlassen.
Zudem wird das einst reiche Land seit fast zwei Jahren von einem Machtkampf zwischen der Regierung von Staatschef Nicolas Maduro und dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaido gelähmt. Guaido wurde von zahlreichen Ländern als legitimer Staatschef anerkannt - darunter Deutschland und die USA. Allerdings gelang es ihm bislang nicht, sich gegen Maduro durchzusetzen. Ende 2020 verlor die Opposition zudem ihre Mehrheit im Parlament.
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