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USA streichen Xiaomi von schwarzer Liste – Firmen-Aktien schnellen in die Höhe

Xiaomi Logo - SNA, 1920, 12.05.2021
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Der chinesische Smartphone-Anbieter Xiaomi und das US-Verteidigungsministerium haben vereinbart, dass die Vereinigten Staaten Xiaomi von der schwarzen Liste nehmen und den entsprechenden Beschluss aus Donald Trumps Amtszeit rückgängig machen würden, wie aus Gerichtsunterlagen folgt.
Nach der Veröffentlichung dieser Entscheidung erleben Xiaomi-Aktien laut Medien einen Höhenflug. Die beiden Parteien wollen demnach den andauernden Gerichtsprozess ohne weitere Streitigkeiten beilegen und den Differenzen zwischen dem Smartphone-Anbieter und Washington, die die chinesisch-amerikanischen Beziehungen immer mehr belastet haben, ein Ende setzen, hieß es im Dokument.
Mit den im Januar verhängten Sanktionen sollte unter anderem US-amerikanischen Investoren verboten werden, Xiaomi-Aktien zu kaufen.
Wie die Agentur Reuters berichtete, sind die Aktien des Unternehmens an der Börse in Hongkong am Mittwoch um über sechs Prozentpunkte gestiegen, als sich die Nachricht von der Entscheidung verbreitete. Der Aktienkurs von Xiaomi war um rund 20 Prozentpunkte gefallen, nachdem die Trump-Regierung im Januar den Anbieter auf die schwarze Liste gesetzt hatte.

US-Bundesgericht setzt Investitionsverbot für Xiaomi aus

Mitte März hatte das US-Bundesgericht das von der Administration verhängte Verbot für Investitionen in das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi vorübergehend ausgesetzt.
Im März hatte der Richter in Washington erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens gegen Xiaomi geäußert. Das Ministerium habe es nicht angemessen begründet und seine Vollmachten überschritten. Nun zeigte sich das US-Verteidigungsministerium bereit, es komplett zurückzunehmen. Mit Xiaomi solle bis zum 20. Mai eine Einigung ausgearbeitet werden, hieß es in den Gerichtsunterlagen.
Das Verteidigungsministerium hatte Xiaomi noch kurz vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Trump Verbindungen zum chinesischen Militär vorgeworfen. Das Unternehmen weist die Anschuldigungen zurück und zog vor Gericht.
Xiaomi (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.03.2021
WSJ: US-Bundesgericht setzt Investitionsverbot für Xiaomi aus
Dem Bundesrichter zufolge konnten anhand der dem Gericht vorgelegten Unterlagen keine schlüssigen Beweise für Verbindungen des Unternehmens zum Militär erbracht werden.
Die US-Administration hat im Januar neun chinesische Unternehmen, darunter den Smartphone-Hersteller Xiaomi und die Fluggesellschaft Comac, auf die Sperrliste gesetzt.
Xiaomi wurde 2010 gegründet. Das Unternehmen stellt Smartphones, Tablet-PCs und Smart-Hauswaren her. Sein Erstes Öffentliches Angebot (IPO) im Juli 2018 an der Börse von Hongkong war das größte in der Technologiebranche seit dem IPO des chinesischen Internetriesen Alibaba im Jahr 2014.
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