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„Italien nicht alleine lassen“: Maas fordert europäische Solidarität in Flüchtlingsfrage

© REUTERS / STRINGERFlüchtlinge kommen auf Lampedusa an
Flüchtlinge kommen auf Lampedusa an - SNA, 1920, 12.05.2021
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Auf der Mittelmeerinsel Lampedusa kommen seit Tagen deutlich mehr Bootsmigranten an. Vor diesem Hintergrund ruft der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zu Solidarität mit Italien auf. Deutschland wolle innerhalb der EU für eine Aufnahme der Flüchtlinge werben.
„Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass man Italien nicht alleine lassen kann mit dieser Situation“, sagte Maas am Dienstagabend zu Beginn eines zweitägigen Besuchs in der italienischen Hauptstadt Rom.
Mit seinem italienischen Amtskollegen Luigi Di Maio will der deutsche Außenminister am Mittwoch über das Thema sprechen.
Deutschland habe in der Vergangenheit Flüchtlinge aus Italien und Griechenland aufgenommen. „Wir werden auch innerhalb der Europäischen Union dafür werben, dass das andere auch tun“, betonte Maas laut der Deutschen Presse-Agentur. Er habe den Eindruck, dass die Zahl der EU-Länder, die zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit sind, kleiner geworden sei.
Die EU-Flagge - SNA, 1920, 11.05.2021
EU-Kommission: Keine Angebote für Übernahme von Migranten aus Italien
„Wir wissen seit Jahren, dass Migration ein großer Spaltpilz innerhalb der Europäischen Union ist, den wir überwinden müssen“, unterstrich Maas. Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollten, müssten sich etwa finanziell bei der Bekämpfung von Fluchtursachen engagieren, forderte er.
„Es kann nicht sein, dass das Thema Migration zum Exklusivthema einiger europäischer Mitgliedstaaten wird, die bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen.“
Die Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer nehmen wieder deutlich zu: Auf Lampedusa sind an einem Tag mehr als 2000 Flüchtlinge aus Libyen und Tunesien angekommen. Am Dienstag sagte ein Sprecher der EU-Kommission, dass Deutschland und die anderen EU-Staaten Italien bislang nicht angeboten hätten, einen Teil der Migranten aufzunehmen.
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