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Acht Rettungsschritte für Morgenmuffel

Wecker (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.05.2021
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In Deutschland wohnen die meisten Morgenmuffel, behaupten Statistiken. Mehr als die Hälfte der Deutschen möchte demnach nach dem Wecker weiter schlafen. SNA hat acht Tipps gesammelt, die das Aufwachen erleichtern und damit den Morgen schmerzloser machen können.
In der Corona-Zeit schläft jeder Zehnte in Deutschland schlechter. Das folgt aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) für das Jahr 2020. Wer in der aktuellen Pandemiesituation häufig unter Stress steht, ist demnach deutlich stärker betroffen. In dieser Gruppe der Befragten raubte Corona jedem Vierten den Schlaf (25 Prozent), hieß es.
Zuvor hat eine andere Studie, nämlich „Wohnen in Europa“ gezeigt, dass die meisten Morgenmuffel in Deutschland beheimatet sind. Über die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) möchte nach dem Wecker weiterschlafen. Fast jeder Dritte (31 Prozent) will nicht einmal in der ersten Stunde nach dem Aufstehen angesprochen werden, hieß es. Hier nun acht Rettungsschritte.

1. Schritt für Ohren

Ihr Wecker soll den richtigen Klingelton haben. Einen nervenden Wecker will man so schnell wie möglich ausschalten und wieder einschlafen. Eine zu ruhige Melodie könnte uns wieder zurück in das Land der Träume befördern. Schalten Sie, sobald Sie es aus dem Bett schaffen, das Radio oder Ihre Lieblings-Playlist mit energiegeladener Musik ein. Der Körper beginnt automatisch, sich im Takt zu bewegen.

2. Schritt für Kopf

Motivation hilft uns dabei, uns von der warmen Decke zu lösen und die kuschelige Umarmung von Morpheus zu verlassen. Schnell in die Gänge bringen kann ein Gedanke über ein neues Outfit, ein bevorstehendes leckeres Frühstück oder über etwas Großes, wie zum Beispiel ein fristgerechter Abschluss Ihres Arbeitsprojekts.

3. Schritt für Augen

Licht wirkt morgens als Impulsgeber für unseren Körper. Denn die Dunkelheit steigert die Produktion des Hormons Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen steuert. So sorgt Licht mit hohen Blauanteilen dafür, dass die Produktion dieses Hormons unterdrückt wird und Cortisol seine Wirkung entfalten kann. Ein zu niedriger Melatoninspiegel kann mit Schlafstörungen einhergehen.
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4. Schritt für Magen

Trinken Sie ein Glas Wasser. Dies ist ein echter Wecker für Ihren Körper. Wasser wird den Verdauungsprozess in Gang bringen. Über Nacht baut der Körper automatisch unerwünschte Giftstoffe ab, schreibt das Portal Blick. Diese wollen am Morgen ausgespült werden. Außerdem fördere das morgendliche Trinken die Produktion von Muskelzellen und neuen Blutkörperchen. Ein köstliches Frühstück kann dann etwas später auf den Tisch.

5. Schritt für Nase

Um munter zu werden, müssen Sie nicht unbedingt Kaffee trinken. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat herausgefunden, dass es ausreichen soll, die Bohnen nur zu riechen. Das Kaffeearoma könne demnach auch gut wecken. Es könne die Aktivität von Genen reduzieren, die für Schläfrigkeit verantwortlich seien. Der Duft frisch geschälter Apfelsinen wirkt übrigens ähnlich. Eine Dusche mit einem entsprechenden Duschgel könnte also richtig belebend wirken.

6. Schritt für Körper

Der gute alte Morgensport hilft Ihnen nicht nur aufgrund des Sauerstoffflusses zum Gehirn beim Aufwachen und bringt damit den Kreislauf in Schwung, sondern formt Ihren Körper schön. Wenn das zu schwierig beziehungsweise langweilig ist, kann man es auch mit weniger anstrengenden Yoga-Atemübungen probieren.

7. Schritt für Herz

Wecken Sie Ihr Herz auf. Hinterlassen Sie einen kleinen netten Zettel für Ihren Schatz, wenn er oder sie später aufsteht. Ein Haustier zu streicheln tut auch gut. Amerikanische Forscher konnten in Studien nachweisen, dass Katzen den Stresspegel ihrer Besitzer senken, schreibt das Portal Zooplus. Durch das Streicheln des Stubentigers würden demnach vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, während gleichzeitig die Produktion von Stresshormonen abnehme. Schnurren der Mieze verstärke den Entspannungseffekt.

8. Schritt für Ego

Lächeln Sie Ihrem Spiegelbild zu, auch wenn Sie überhaupt keine Lust darauf haben. Bewegen Sie zunächst einfach Ihre Lippen mechanisch. Dies wird die Produktion von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, anregen, behaupten Experten. Es wurden schon mehrere Studien durchgeführt, die den positiven Einfluss eines Lächelns belegen. Wenn wir glücklich sind, sendet das Gehirn automatisch Signale zum Lächeln an die Muskeln, fand Sarah Pressmann, Professorin für Psychologie und Sozialverhalten an der Universität von Kalifornien, heraus, schrieb das Portal Uci News. Umgekehrt gehe das ebenso. Der Mund sende das Signal an das Gehirn, dass wir glücklich seien. Dies funktioniere unabhängig davon, ob wir uns so fühlten oder nur der Mund ein Lächeln ins Gesicht zaubere.
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