Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

„Wir trauern mit“: Kretschmer, Ramelow und andere äußern Mitgefühl nach Tragödie in Kasan

© SNA / Maxim BogodwidBlumen und ein Trauerschild in der Nähe des Gymnasiums N. 175 in Kasan, wo Unbekannter das Feuer eröffnete.
Blumen und ein Trauerschild  in der Nähe des Gymnasiums N. 175 in Kasan, wo Unbekannter das Feuer eröffnete.  - SNA, 1920, 11.05.2021
Abonnieren
Nach dem blutigen Angriff auf die Schule in der russischen Stadt Kasan äußern auch einige Politiker in Deutschland ihre Anteilnahme. Nach den letzten Angaben sind sieben Schüler und zwei Erwachsene an den Schüssen gestorben, 20 weitere Menschen wurden verletzt.
So hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit dem Präsidenten der Republik Tatarstan, Rustam Minnichanow, die Anteilnahme der deutschen und sächsischen Bevölkerung übermittelt. Kasan, die Hauptstadt von Tatarstan, ist die Partnerregion Sachsens.
„Sachsen steht bereit zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird - vor allem den verletzten und traumatisierten Kindern, Eltern und Lehrern“, schrieb Kretschmer in einem weiteren Kommentar auf Twitter.
Zu der „schrecklichen Bluttat“ hat inzwischen auch der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), Stellung genommen, denn Tatarstan ist auch Partnerregion von Thüringen. „Wir trauern mit den Angehörigen und stehen fassungslos vor dem unfassbaren Geschehen. So wie damals am Erfurter Gutenberg-Gymnasium brauchen die Menschen nun Kraft!“, schrieb Ramelow auf Twitter.
Ihr Mitgefühl äußerten auch einige SPD-Politiker. Der außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmidt, sei „bestürzt über die schrecklichen Bilder und Nachrichten des Angriffs an einer Schule im russischen #Kasan“. Sein tief empfundenes Mitgefühl gelte den Verletzten sowie den Freunden und Familien der Opfer.
Der SPD-Politiker Michael Roth postete seinerseits Worte der Anteilnahme.

Tragödie in Kasan

In der Schule Nr. 175 in Kasan ist es am Dienstagmorgen zu einer Schießerei gekommen. Der Bürgermeister der Stadt, Ilsur Metschin, hat die Schießerei bereits als Terroranschlag eingestuft, der gegen Kinder gerichtet gewesen sei. Nach den letzten Angaben des Präsidenten der Teilrepublik, Minnichanow, sind sieben Kinder, eine Lehrerin und eine weitere Frau dem Angriff zum Opfer gefallen. Weitere 20 Menschen sollen verletzt worden sein. Anfangs wurde noch von mindestens elf Todesopfern berichtet.
Wie Minnichanow weiter mitteilte, hatte der 19-Jährige, der das Feuer eröffnet haben soll, seine Waffe offiziell registriert. Kurz nach der Schießerei wurden die Sicherheitsmaßnahmen in den Bildungseinrichtungen der Stadt verschärft. Zu dem Fall wird ermittelt, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Beim ersten Verhör erklärte der Verdächtige laut dem veröffentlichten Video, dass er sich seit etwa zwei Monaten als Gott gesehen und schon immer „alle gehasst“ habe.
Schießerei in einer Schule in Kasan - SNA, 1920, 11.05.2021
Nach Angriff auf Schule in Kasan: Putin ordnet Überarbeitung des Waffenrechts an
Russlands Präsident, Wladimir Putin, hat nach dem blutigen Angriff auf eine Schule in Kasan den Chef der russischen Nationalgarde, Viktor Solotow, damit beauftragt, die Vorschriften zu überarbeiten, die den Erwerb, die Lagerung, den Besitz und die Instandsetzung von Waffen durch Zivilisten regeln.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала