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WHO befürchtet mehr Fettleibigkeit bei Kindern in Europa wegen Corona-Pandemie

© AFP 2021 / RAUL ARBOLEDAFettleibigkeit bei Kindern
Fettleibigkeit bei Kindern - SNA, 1920, 11.05.2021
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Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht seine Besorgnis darüber geäußert, dass die Coronavirus-Pandemie auch zu mehr Fettleibigkeit unter Kindern führen könnte.
Wie es heißt, könnten die Schließung von Schulen und Lockdowns negative Folgen für Ernährung und Bewegung von Kindern haben. Daher müssten Vorbeugemaßnahmen während der Pandemie vorrangig sein, forderte das Büro.
„Covid-19 könnte unter Umständen einen der beunruhigendsten Trends in der WHO-Region Europa verstärken – zunehmende Fettleibigkeit bei Kindern“, erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge.
Übergewicht und Fettleibigkeit stünden in direkter Verbindung mit lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. In manchen Ländern der Region lebt demnach jedes dritte Kind im Alter von sechs bis neun Jahren mit Übergewicht oder Fettleibigkeit.
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Am größten ist dieses Problem in den Mittelmeerstaaten, wo sich die Situation demnach aber langsam bessert: Unter anderem Griechenland, Italien, Portugal und Spanien zeigten einen abnehmenden Trend. Das Übergewicht sei bei Jungen um vier bis zwölf Prozentpunkte und bei Mädchen um drei bis sieben Prozentpunkte zurückgegangen, heißt es im Bericht.
In den letzten Jahren hätten einige dieser Länder von der WHO empfohlene Maßnahmen zur Bekämpfung der Fettleibigkeit ergriffen, z. B. die Einführung von Steuern auf gesüßte Getränke, Einschränkungen bei der Lebensmittelvermarktung und Sportunterricht.
Der Bericht basiert auf den jüngsten verfügbaren Daten aus 36 Ländern aus den Schuljahren 2015/16 und 2016/17. Deutschland war nicht darunter. An der Umfrage nahmen rund 250.000 Kinder im Grundschulalter teil. Der Bericht enthält die umfassendsten Daten für Jungen und Mädchen zu Übergewicht, körperlicher Aktivität und Ernährungsgewohnheiten.
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