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Steinmeier: Dürfen „Gräben in der Gesellschaft“ durch Impfen nicht vertiefen

© REUTERS / ANNEGRET HILSEDer deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Stadtteil Moabit
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Stadtteil Moabit  - SNA, 1920, 11.05.2021
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Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, das Impfen gegen das Coronavirus nicht zur sozialen Frage werden zu lassen. Hausärzte sollten Vertrauen in die Impfkampagne schaffen. Außerdem seien mehr Aufklärung und Impfangebote mit mobilen Einrichtungen nötig.
„Wir müssen immer wieder auch sehen, dass es eine soziale Dimension der Krise gibt, und müssen Vorsorge dafür treffen, dass in der Pandemie die Gräben in der Gesellschaft nicht noch tiefer werden“, sagte Steinmeier am Dienstag nach dem Besuch einer Hausarztpraxis im Berliner Stadtteil Moabit laut der DPA.
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Er verwies darauf, dass es in Stadtteilen wie diesem, die kulturell, religiös und sozial sehr gemischt seien, oft große soziale Probleme gebe. Auch die Infektionsraten dort seien teils deutlich höher.
Gerade deshalb ist in solchen Stadtteilen Steinmeier zufolge „die Beratung und die Behandlung durch Hausärzte wirklich Gold wert“.
Der Bundespräsident betonte, dass Hausärzte im Gespräch mit ihren Patientinnen und Patienten Vertrauen dafür schaffen könnten, die angebotenen Impfungen auch in Anspruch zu nehmen. Um alle Menschen mit der Impfkampagne erreichen zu können, sei es wichtig, verschiedene Möglichkeiten zu suchen, führte Steinmeier aus.
Die Hausarztpraxen seien ein immer wichtiger werdender Bestandteil der Impfkampagne. Man brauche aber gleichermaßen die Impfzentren. „Ich glaube, wir sollten im Moment das eine nicht gegen das andere ausspielen“, betonte der Bundespräsident.
Man müsse gezielt in die Wohngebiete, Betriebe und Kultureinrichtungen gehen, um die Menschen dort aufzuklären und ihnen mit mobilen Einrichtungen Impfangebote zu machen.
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