Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

„Migrationszahlen steigen wieder deutlich“: Seehofer für neue Maßnahmen gegen illegale Einwanderung

© REUTERS / ELIAS MARCOUFlüchtlingslager Mavrovouni auf der griechischen Insel Lesbos.
Flüchtlingslager Mavrovouni auf der griechischen Insel Lesbos. - SNA, 1920, 11.05.2021
Abonnieren
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seine Zufriedenheit mit den Ergebnissen der deutschen Migrations- und Flüchtlingspolitik zum Ausdruck gebracht. Wenn aber zu viele Migranten pro Jahr nach Deutschland kommen, befürchtet Seehofer „gesellschaftliche und politische Probleme“.
„Es zeichnet sich aber ab, dass die Migrationszahlen wieder deutlich steigen, insbesondere auf der Balkanroute“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

„Darüber werde ich mit meiner Fraktion reden. Wir müssen etwas tun, damit wir nicht wieder in bedenkliche Größenordnungen kommen“, so Seehofer.

Zudem äußerte er seine Überzeugung, dass das Thema Migration auch bei seiner Amtsübergabe noch aktuell sein werde. Zuvor hatte Seehofer angekündigt, dass er sich nach der Bildung der nächsten Bundesregierung aus der aktiven Politik zurückziehen wolle.
Migranten verlassen massenweise das Lager Lipa in Bosnien - SNA, 1920, 10.01.2021
Bundesinnenministerium meldet deutlich weniger Asylanträge im Corona-Jahr 2020
In der Vergangenheit habe es für den Zuzug von Flüchtlingen immer dann eine breite Akzeptanz der Bevölkerung gegeben, wenn pro Jahr nicht mehr als 200.000 aufgenommen worden seien.
„Wenn es deutlich mehr wurden, sind gesellschaftliche und politische Probleme entstanden“, betonte Seehofer.
In der Corona-Krise hatten in Deutschland viel weniger Menschen einen Asylantrag gestellt als im Vorjahr. Im vorigen Jahr war für 102.581 Ausländer erstmals ein Asylantrag in Deutschland gestellt worden. Darunter waren 26.520 Anträge auf Schutz, die in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr betrafen. 2019 waren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 142.509 Asylerstanträge eingegangen.
Pro Asyl hatte im vergangenen Januar kritisiert, „diese geringen Zugangszahlen sind eine Folge der rigorosen Grenzabriegelung Europas“. Die griechisch-türkische Landgrenze, sowie die ungarische und kroatische EU-Außengrenze seien systematisch abgeriegelt worden.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала