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Elf Merkmale und 26 Folgen von Online-Sucht

© CC0 / Pixabay / geraltSoziale Netzwerke (Symbolbild)
Soziale Netzwerke (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.05.2021
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Die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland gibt an, dass sie selbst oder Freunde in ihrem Umfeld Erfahrungen mit Mediensucht gemacht haben. Dies folgt aus dem aktuellen Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes. In diesem Zusammenhang hat SNA Merkmale der digitalen Sucht sowie deren mögliche Folgen aufgelistet.
Demnach wünscht sich eine deutliche Mehrheit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen (90 bzw. 95 Prozent) eine stärkere Aufklärung über Mediensucht in der Schule. Fast jeder Fünfte befürwortet sogar ein komplettes Verbot von Smartphones für Kinder unter 14 Jahren (17 bzw. 20 Prozent). Zuvor hatte das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) berichtet, dass circa 100.000 junge Menschen in Deutschland als Social-Media-abhängig einzustufen seien. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer, hieß es. Hier nun einige Anzeichen, die auf eine Mediensucht hinweisen könnten.
1.
Während eines Gesprächs möchten Sie häufig zu Ihrem Telefon greifen.
2.
Sie werden unruhig, wenn Sie längere Zeit nicht online sind.
3.
Beim Sprechen mit Ihren Nächsten tippen Sie parallel auch eine Nachricht.
4.
Ihr Herz schlägt schneller, wenn Sie eine neue Nachricht erhalten.
5.
Es scheint Ihnen, dass ein Ereignis erst stattgefunden hat, wenn Sie darüber in sozialen Netzwerken geschrieben haben.
6.
Beim Fahren tippen Sie Mitteilungen.
7.
Ein vibrierendes Handy lenkt Sie von allem ab.
8.
Wenn Sie sich in einem und demselben Raum befinden, kommunizieren Sie nicht mit Ihren Familienangehörigen - jeder ist mit Gadgets beschäftigt.
9.
Ihr Handy begleitet Sie zur Toilette.
10.
Sie fühlen sich hilflos, wenn Sie ohne Handy das Haus verlassen.
11.
Das Surfen im Internet vor dem Schlafengehen ist für Sie ein Ritual.
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Eine übermäßige Nutzung von Games und/oder Social Media kann laut dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) körperliche, psychische und soziale Folgen mit sich bringen.

Elf körperliche Folgen

Erschöpfung, Tagesmüdigkeit, Schlafmangel, erhöhtes Stressniveau, Nacken-/Kopf- und Rückenschmerzen, Augenprobleme, massive Muskelverspannungen, regelmäßig Schwielen an den Handballen, Abmagerung oder starke Gewichtszunahme durch ungesunde und unregelmäßige Ernährung, Bewegungsmangel, allgemeine körperliche/hygienische Vernachlässigung

Neun psychische Folgen

verminderte Konzentrationsfähigkeit, innerliche Unruhe, verstärkte Reizbarkeit, Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle, verstärkte Sorgen um das äußere Erscheinungsbild, Depression, Ängste, Lustlosigkeit in Bezug auf Aktivitäten oder Personen in der realen Welt (z.B. Hobbys, Familie, Freunde)

Sechs soziale Folgen

Konflikte innerhalb der Familie oder mit Freunden, Vernachlässigung/Verringerung von realen sozialen Kontakten und/oder Hobbys, Scheitern/Nicht-zustande-Kommen von Liebesbeziehungen, Vereinsamung im realen Leben, Probleme auf der Uni/bei der Ausbildung/auf der Arbeit, Versetzungsgefährdung
„Die Ergebnisse des Kinderreports 2021 zeigen sehr deutlich, dass professionelle Beratung und Hilfe zum Thema Mediensucht dringend benötigt werden“, so Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.
„Dafür ist ein bundesweit flächendeckendes Netz an Einrichtungen unabdingbar, die Präventionsarbeit leisten und Fälle pathologischer Mediennutzung in professionellen Therapien vermitteln können“, so Krüger weiter.
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