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CDU-Mitglied verlässt Landesvorstand wegen Kritik am Vorgehen Israels

CDU-Landesverband - SNA, 1920, 11.05.2021
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Nach einem Facebook-Post zum Konflikt in Israel ist eine Berliner CDU-Politikerin Medienberichten zufolge aus dem Landesvorstand ausgeschieden und habe ihren Austritt aus der Partei erklärt. Der CDU-Landesverband distanziert sich von den Aussagen.
Die CDU stehe fest an der Seite der Menschen in Jerusalem und verurteile „die terroristischen Raketen-Angriffe der Hamas“, teilte der Landesverband auf Twitter mit.
„Ein Posting eines Landesvorstandsmitglieds zu diesen Angriffen auf Jerusalem gibt nicht die Meinung der CDU Berlin wieder. Wir distanzieren uns ausdrücklich davon und haben bereits mit ihr gesprochen. Sie legt mit sofortiger Wirkung ihren Sitz im Landesvorstand nieder“, so der Landesverband weiter.
Die CDU-Politikerin und Vorstandsmitglied Ayten Erdil soll laut Medienberichten am Montag in einem Facebook-Post Israel und das Vorgehen des Staates in Jerusalem als „Verbrecher und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet haben, die es „periodisch zu jeder Fastenzeit“ gebe. Die Geschehnisse so zu benennen sei kein Antisemitismus, habe sie betont. Der Facebook-Eintrag wurde inzwischen gelöscht.
Die Spannungen im Westjordanland und im arabisch geprägten Osten Jerusalems verschärfen sich seit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Viele Palästinenser sind wütend, weil die Polizei Bereiche der Altstadt abgesperrt hatte, um Versammlungen zu verhindern. Außerdem drohen nach Medienangaben einigen palästinensischen Familien im Stadtteil Scheich Dscharrah Wohnungsräumungen durch israelische Behörden. Seit Freitag gibt es in Jerusalem deshalb Auseinandersetzungen.
Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer und die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sprechen am Rande ihrer Gespräche mit der deutschen Bundeskanzlerin in Berlin, den 20. August 2020. - SNA, 1920, 11.05.2021
Nach Antisemitismus-Debatte um Maaßen: Greta Thunberg „antiisraelischer“ Beiträge überführt
Mehr als 200 Raketen sollen in der vergangenen Nacht aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden sein. Die meisten Geschosse seien vom Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen worden. Dies teilten am Dienstag die israelischen Streitkräfte via Twitter mit. Auf die Hunderte abgefeuerten Raketen habe Israel laut eigenen Angaben mit 130 Angriffen gegen Ziele im Gazastreifen geantwortet.
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