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Russischer Staatsbürger in Dänemark wegen Spionage zu drei Jahren Haft verurteilt

© AFP 2021 / MADS CLAUS RASMUSSENDänische Flagge in Kopenhagen
Dänische Flagge in Kopenhagen  - SNA, 1920, 10.05.2021
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Ein 36-jähriger russischer Staatsbürger ist in Dänemark wegen Spionage zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Dies geht aus einer Mitteilung des Gerichts im norddänischen Aalborg vom Montagabend hervor.
Demnach wurde der 36-Jährige schuldig gesprochen, Informationen über Dänemarks Technische Universität (DTU) sowie ein Technologieunternehmen in Nordjütland gesammelt und diese unter anderem gegen Bezahlung an einen russischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Der Angeklagte wurde zudem zur Ausweisung aus Dänemark mit dauerhaftem Einreiseverbot verurteilt.
Die Hauptverhandlungen in dem Fall fanden vom 13. April innerhalb von einer Woche hinter verschlossenen Türen statt. Wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete, hat sich der 36-Jährige nicht schuldig bekannt. Er war demnach bei der Urteilsverkündung nicht im Gerichtssaal. Laut Ritzau geht die Verteidigung des Mannes gegen das Urteil in Berufung.

Hintergrund

Im Dezember letzten Jahres warf die dänische Staatsanwaltschaft einem im Land lebenden Russen vor, Informationen über dänische Energietechnologien an russische Geheimdienste weitergegeben zu haben. Die russische Botschaft in Dänemark bezeichnete die Verhaftung des Mannes und die Anklage wegen Spionage damals als Fehler und äußerte die Hoffnung auf seinen Freispruch und Freilassung.
Prag - SNA, 1920, 10.05.2021
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