Deutscher Impf-Tourist lässt sich „Sputnik V“-Tattoo stechen

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Deutscher Impf-Tourist lässt sich „Sputnik V“-Tattoo stechen - SNA, 1920, 10.05.2021
Der Deutsche Steven Eschner hat gemeinsam mit seinem Vater am Samstag die Corona-Impfreise nach Moskau beendet. Nach Hause kehrt Eschner nun vollständig immunisiert und mit einer ganz besonderen Tätowierung zurück. Zur Erinnerung ließ er sich das Coronavirus sowie die Sputnik-V-Impfung an der Innenseite des Unterarms stechen.
Die Corona-Impfreise nach Russland buchte Steven Eschner über das norwegische Reisebüro World Visitors, da die Impfungen in Deutschland nur sehr langsam voranschritten.
Zur Erinnerung ließ sich Eschner den Namen des russischen Corona-Impfstoffes sowie der Stadt, in der er ihm gespritzt wurde, nämlich Moskau, mit kyrillischen Buchstaben unter die Haut stechen. Neben einer Spritze mit dem Impfstoff ist auf der Innenseite seines Unterarms auch das Symbolbild des Coronavirus zu sehen.
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„Da mein Vater ein Risikopatient ist und es vor drei Wochen noch einen absoluten Impfmangel in Deutschland gab – heute ist das nicht mehr so der Fall – haben wir hier damit angefangen und wollten es bis zum Ende durchziehen. Es ist schon verrückt genug, dass wir nach Russland geflogen sind, um uns hier mit der Sputnik-V-Impfung immunisieren zu lassen. Also dachten wir uns heute Morgen, dann tätowieren wir uns gleich noch das Corona-Virus inklusive der Sputnik-V-Impfung auf den Arm. Dies gehört nun zu unserer verrückten Geschichte“, erzählt Eschner.
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In Russland war zuvor eine „Light”-Version des Impfstoffs „Sputnik V” registriert worden. Dies hatte der russische Direktinvestitionsfonds RDIF am Donnerstag mitgeteilt. Im Gegenzug zu dem seit August genehmigten Präparat „Sputnik V”, das aus einer Erst- und Boostimpfung besteht, braucht man bei der Immunisierung mit „Sputnik Light” nur eine einmalige Impfung. Nach Angaben des RDIF beträgt die Effizienz des Vakzins ab dem 28. Tag nach der Impfung 79,4 Prozent.
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