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Borrell: Solidarität mit Tschechien heißt nicht Zuspitzung der Spannungen mit Russland

© SNA / Pressedienst der EU-Vertretung in Russland / Zur BilddatenbankEU-Außenbeauftragter Josep Borrell in Moskau, 5. Februar 2021
EU-Außenbeauftragter Josep Borrell in Moskau, 5. Februar 2021 - SNA, 1920, 10.05.2021
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Die EU-Staaten haben Tschechien im Streit mit Russland über den Vorfall in einem Munitionslager unterstützt, sind sich aber laut dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell einig, dass man die Spannungen zu Russland nicht weiterhin eskalieren sollte.
Es sei notwendig, Prag bei den Kontakten mit Moskau zu unterstützen, „ohne eine weitere Zunahme der Spannungen zu provozieren”, sagte Borrell nach einem Treffen der EU-Außenminister am Montag.
Der Topdiplomat der EU erinnerte daran, dass die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder auf einem Gipfeltreffen in Brüssel am 25. Mai die Beziehungen zu Russland erörtern würden. Man solle auf ihre Entscheidung warten.
Er wies auch darauf hin, dass eine weitere gegenseitige Ausweisung von Diplomaten die Spannungen nur zuspitzen könne.
Tschechischer Premierminister Andrej Babis - SNA, 1920, 08.05.2021
Tschechischer Premier Babiš ruft EU-Länder zur Ausweisung russischer Diplomaten auf
Tschechiens Premier Andrej Babis hatte am Samstag die anderen EU-Länder aufgerufen, wenigstens jeweils einen russischen Diplomaten auszuweisen. Dies solle als Zeichen der Unterstützung nach dem Zwischenfall in Vrbetice wahrgenommen werden.
Tschechien hatte russischen Geheimdiensten Mitte April vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Moskau wies den Vorwurf zurück und erklärte als Reaktion 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft für unerwünscht.
Die Slowakei, Estland, Litauen und Lettland solidarisierten sich mit Tschechien und wiesen ebenfalls russische Diplomaten aus. Auch Polen, Bulgarien und Rumänien verkündeten eine Ausweisung.
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