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Afghanistan
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Afghanistan: Taliban rufen dreitägige Feuerpause zum Ramadan-Ende aus

© REUTERS / Jim HollanderUS-Truppenabzug aus Afghanistan (Symbolbild)
US-Truppenabzug aus Afghanistan (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.05.2021
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Die militant-islamistische Bewegung Taliban hat in Afghanistan eine dreitätige Waffenruhe für die bevorstehenden Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan angekündigt. Das geht aus einer Erklärung der Taliban, die in der Nacht auf Montag veröffentlicht wurde, hervor.
Demnach wurden alle Kämpfer der Taliban angewiesen, landesweit vom ersten bis zum dritten Tag des traditionellen Zuckerfestes, offensive Operationen einzustellen. Unter anderem sei Taliban-Kämpfern untersagt worden, die von der Regierung kontrollierten Gebiete zu besuchen oder „feindlichem Personal“ den Zugang zu von den Islamisten kontrollierten Gebieten zu gewähren.
Bisher hat die Regierung in Kabul noch keine Antwort darauf gegeben.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Taliban zum Ende des Ramadans das Feuer eingestellt. 2018 besuchten viele Taliban-Kämpfer von der Regierung gehaltene Gebiete, es kam zu Verbrüderungsszenen mit Sicherheitskräften.
U.S. Marines scannen den nordwestlichen Bereich des amerikanischen Militärgeländes auf dem afghanischen Flughafen Kandahar (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.04.2021
Afghanistan
„Machtübernahme der Taliban absehbar“ - „Pro Asyl“ fordert Abschiebestopp nach Afghanistan
Das Fest des Fastenbrechens oder Eid al-Fitr ist ein islamisches Fest im unmittelbaren Anschluss an den Fastenmonat Ramadan in den ersten drei Tagen des Nachfolgemonats Schauwāl. Die Feiertage beginnen am Mittwoch oder Donnerstag, abhängig von der Sichtung des Mondes. Eid al-Fitr ist das wichtigste Fest für Muslime, bei dem sich die Familien zum Mahl versammeln. In Afghanistan besuchen die Menschen auch die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen.

Sicherheitslage in Afghanistan

Die Sicherheitslage in Afghanistan ist angespannt. Seit Beginn des offiziellen Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan am 1. Mai haben die Taliban mehrere Offensiven in mehreren Provinzen gestartet. Manche von ihnen war erfolgreich, andere konnten die Sicherheitskräfte der Regierung zurückschlagen. Auch in der Nacht auf Montag gab es wieder zahlreiche Gefechte.
Taliban-Chef Mullah Abdul Ghani Baradar bei den Verhandlungen mit der afghanischen Regierung in Moskau (Archivbild) - SNA, 1920, 14.04.2021
Afghanistan
Taliban verlangen früheren Truppenabzug – Kabul enttäuscht über US-Entscheidung
Die Nato-Staaten hatten sich auf Drängen von US-Präsident Joe Biden darauf verständigt, alle Soldaten bis spätestens zum 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 heimzuholen. Zuletzt waren noch rund 10.000 ausländische Soldaten am Hindukusch stationiert. Deutschland stellt mit etwa 1100 Soldaten das zweitgrößte Kontingent nach den USA.
Die Taliban hatten Afghanistan von 1996 bis zu ihrem Sturz durch die US-geführten Truppen 2001 beherrscht und die Menschenrechte, vor allem aber die Rechte der Frauen im Land, massiv beschnitten. Seit ihrer Vertreibung von der Macht kämpften sie gegen die ausländischen Truppen und die Regierung in Kabul.
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