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Türkei wirft Israel „Terror“ wegen palästinensischer Ausschreitungen bei Al-Aqsa-Moschee vor

© AP Photo / Maya AlleruzzoEin israelischer Polizist nach Auseinandersetzungen auf dem Gebiet der Al-Aqsa-Moschee
Ein israelischer Polizist nach Auseinandersetzungen auf dem Gebiet der Al-Aqsa-Moschee - SNA, 1920, 08.05.2021
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Die Türkei hat das Vorgehen der israelischen Polizei am Freitagabend als „Terror“ gegen Palästinenser bezeichnet. Die Polizisten setzten Gummigeschosse und Betäubungsgranaten ein, als palästinensische Jugendliche die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem mit Steinen attackierten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Samstag.
Die Ausschreitungen an der drittheiligsten Stätte des Islams und in der Umgebung von Ost-Jerusalem, bei denen 205 Palästinenser und 17 Polizisten verletzt wurden, ereigneten sich inmitten wachsender Wut über die mögliche Vertreibung von Palästinensern aus ihren Häusern auf dem Land, das von israelischen Siedlern beansprucht wird.
Ausschreitungen in Jerusalem am 7. Mai 2021 - SNA, 1920, 08.05.2021
Mehr als 200 Verletzte bei Ausschreitungen in Jerusalem
Zu Beginn der Ausschreitungen kritisierten mehrere türkische Beamte Israel und forderten andere Länder auf, ebenfalls ihre Kritik zu äußern. In einer Erklärung des türkischen Außenministeriums wurde Israel aufgefordert, „sofort seine provokative und feindselige Haltung zu beenden und mit Vernunft zu handeln“.
Der Sprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, beschämte via Twitter diejenigen, die diese Angriffe verschweigen:
Er versicherte den Palästinensern, sie seien nicht allein, und rief jeden auf, „gegen die Politik der Besatzung und Aggression dieses Apartheidstaates aufzustehen“.
Nach Reuters Angaben sagte der türkische Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun im staatlichen Fernsehen, Israel verletze die Menschenrechte und werde „den Preis dafür zahlen“. Dadurch zeigten die Oppositionellen Einigkeit mit der Regierung in dieser Frage – ein in der Türkei seltenes Ereignis.
„Unschuldige Menschen beim Beten anzugreifen, ist eindeutig ein Terror. Wir sehen, dass diese Angriffe auf Palästinenser gegen die grundlegendsten Menschenrechte verstoßen“, zitiert Reuters Altuns Worte.
Die ehemaligen Verbündeten Türkei und Israel hatten in den letzten Jahren trotz starker Handelsbeziehungen einen erbitterten Streit und wiesen 2018 gegenseitig ihre Botschafter aus. Ankara verurteilte wiederholt die israelische Besatzung im Westjordanland und die Behandlung der Palästinenser und bezeichnete das Thema als „rote Linie“.
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