Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Wähler wollen Laschets Team kennenlernen – Seehofer zum Ende des Unionsstreits

© AP Photo / Annegret Hilse/PoolBundesinnenminister Horst Seehofer
Bundesinnenminister Horst Seehofer - SNA, 1920, 08.05.2021
Abonnieren
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich nach dem beendeten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur dazu geäußert, welche Schritte der Unions-Kandidat Armin Laschet seiner Meinung nach nun unternehmen müsste. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Samstag.
„Ein knackiges inhaltliches Programm für die Zukunft“ und „einige Gesichter, die Zukunft darstellen – Frauen und Männer“. Genau das bräuchten die CDU und die CSU jetzt, findet der CSU-Ehrenvorsitzende.
Bundesinnenminister Horst Seehofer - SNA, 1920, 05.05.2021
Verdacht der Terrorunterstützung: Seehofer verbietet Düsseldorfer Hilfsverein „Ansaar“
Seehofer wies darauf hin, Laschet habe angekündigt, die Hälfte des Kabinetts mit Frauen besetzen zu wollen.
„Also wird es die Bevölkerung auch interessieren, wer das ist“, sagte er gegenüber der DPA.
Der Bundesinnenminister betonte, er selbst gehöre gewiss nicht dazu. „Ich bin ein Gesicht der Vergangenheit“, meinte er. Bereits im Januar 2019 hatte Seehofer den CSU-Vorsitz abgegeben und erklärt, er werde nach Ablauf dieser Legislaturperiode kein weiteres politisches Amt mehr anstreben.
Bis zur Bildung einer neuen Regierung will er jedoch Bundesinnenminister bleiben. „Ich führe hier mein Amt zu Ende, bis zum letzten Tag“, sagte Seehofer. Das werde wohl noch ein halbes Jahr oder vielleicht auch ein Dreivierteljahr dauern.
„Nach meinem Rückzug aus der aktiven Politik kann ich mir aussuchen, wo ich hingehe, zum Beispiel alte Freunde treffen“, kommentierte er seine zukünftigen Pläne.
Zudem schloss der CSU-Politiker im Gespräch mit DPA aus, dass CDU und CSU nach der Bundestagswahl notfalls auch als Juniorpartner in eine grün-schwarze Koalition gehen würden. „Das kann nicht unser Ziel sein“, sagte er. Die Unionsparteien sollten „so um den ersten Platz kämpfen, dass wir auch auf dem ersten Platz landen“, betonte Seehofer und empfahl der CDU und der CSU daher, „sich als Mitte-Rechts-Partei zu positionieren“.
Bundesinnenminister zeigte sich froh, dass der Unionsstreit wegen der Kanzlerkandidaten nun zu Ende sei.
„Gott sei Dank ist jetzt die Kandidatensuche abgeschlossen – das Verfahren hat uns nicht genützt, das hätte man anders machen können“, sagte Seehofer.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала