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Stiko will Johnson & Johnson-Impfstoff wohl nur für über 60-Jährige empfehlen – Bericht

© AP Photo / Morris Mac Matzen84-jährige Karin Sievers wird von Arzt Dirk Heinrich im Altersheim "Hospital zum Heiligen Geist" in Hamburg mit der Pfizer-BioNTech-COVID-19-Vakzine geimpft
84-jährige Karin Sievers wird von Arzt Dirk Heinrich im Altersheim Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg mit der Pfizer-BioNTech-COVID-19-Vakzine geimpft - SNA, 1920, 07.05.2021
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Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat nach Medieninformationen vom Freitag vor, die Vakzine vom US-Pharmahersteller Johnson & Johnson (J&J) nur noch für Menschen ab 60 zu empfehlen.
Die Entscheidung werde am Montag bekanntgegeben, schreibt die Nachrichtenseite „Der Spiegel“. Jüngere sollen das Präparat aber nach ärztlicher Beratung weiter erhalten dürfen.
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Sollte die Stiko-Empfehlung wirklich ausgesprochen werden, dürfte sie dem Bericht zufolge Probleme nach sich ziehen. Denn viele ältere Menschen in Deutschland seien bereits mit Produkten anderer Hersteller geimpft worden. Damit könnte die Gruppe der Personen, für die das J&J-Serum dann empfohlen ist, sehr überschaubar sein.
Auch den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca empfahl die Stiko nur noch für Personen im Alter ab 60 Jahren. Bei den beiden Präparaten wurden in einzelnen Fällen Blutgerinnsel nach einer Impfung beobachtet. Trotzdem hielt die EU-Arzneimittelbehörde EMA an ihrer Empfehlung für das J&J-Vakzin fest, da sein Nutzen die Risiken überwiege.
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Das Medikament wurde von dem niederländischen Unternehmen Janssen Pharmaceutica NV entwickelt, das Teil der Unternehmensfamilie von Johnson & Johnson ist. Der Impfstoff ist neben denen von Biontech und Pfizer, Moderna sowie Astrazeneca der vierte, der in der EU zugelassen wurde und verwendet werden kann.
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