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Skandinavische Großstudie: Vorteile von Astrazeneca-Impfstoff überwiegen die Risiken

© REUTERS / Dado Ruvic / IllustrationAstraZeneca-Impfstoff (Symbolbild)
AstraZeneca-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.05.2021
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Eine gemeinsame Studie der Universität von Süddänemark und des norwegischen Instituts für Gesundheitswesen ist zu dem Schluss gekommen, dass trotz der mit dem Astrazeneca-Impfstoff verbundenen Thrombosen-Fälle der Nutzen der Impfung für die meisten Länder größer ist als die Risiken.
Die Studie basiert auf Daten aus dänischen und norwegischen Gesundheitsregistern, die es ermöglicht haben, 280.000 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren, die Vaxzevria (den Marktnamen des Astrazeneca-Impfstoffs) erhalten haben, systematisch nachzugehen. Die Geimpften wurden nach ihrer Immunisierung 28 Tage lang beobachtet und auf Krankheiten und Symptome untersucht, die als mögliche Nebenwirkungen interpretiert werden können. Die Inzidenz dieser Krankheiten wurde mit der Inzidenz in der Hintergrundpopulation verglichen.
Die analysierten Daten ergaben, dass bei mit Astrazeneca immunisierten Menschen das Risiko von Gehirngerinnseln eins in 40.000 Fällen und das von Venenthrombosen eins in 9000 Fällen beträgt, was ein wenig höher als erwartet war.
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Der leitende Autor der Untersuchung, Anton Pottegard, sagte gegenüber der dänischen Agentur Ritzau:
„In der überwiegenden Mehrheit der Länder wird es zweifellos immer noch insgesamt von Vorteil sein, diesen Impfstoff sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene zu verwenden.”
Obwohl schwerwiegende Nebenwirkungen zu selten auftreten, um in den meisten Ländern die Vorteile des Vakzins zu überwiegen, sagte Pottegard, er verstehe die Entscheidung Dänemarks, Impfungen mit Astrazeneca auszusetzen.
„Im Fall Dänemarks stimme ich zu, dass die Vorteile die Risiken wohl nicht überwiegen. Bei uns sind nur noch junge Menschen nicht geimpft, wir haben eine niedrige Übertragungsrate, unser Gesundheitssystem ist überhaupt nicht überlastet und wir haben andere Impfstoffe im Angebot”, räumte der Forscher ein.
Zuvor hatten Norwegen und Dänemark Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff ausgesetzt, nachdem über mehrere Fälle der Entstehung von Blutgerinnseln nach der Immunisierung berichtet worden war.
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