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„Mind your own business“: Netanjahus Sohn liest Berlin die Leviten wegen Kritik an Siedlungspolitik

© AP Photo / Alexej Nikolskij/Sputnik Kremlin Pool Jair und Benjamin Netanjahu
Jair und Benjamin Netanjahu - SNA, 1920, 07.05.2021
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Jair Netanjahu, Sohn des israelischen Ministerpräsidenten, hat wütend auf eine Erklärung reagiert, die auf dem Twitter-Profil des deutschen Außenministeriums am Donnerstagabend erschien. In dieser forderte eine Gruppe europäischer Länder, darunter auch Deutschland, Israel auf, den Siedlungsbau im besetzten Westjordanland einzustellen.
Der Sohn von Benjamin Netanjahu empfiehl Berlin, „sich um seinen eigenen Kram zu kümmern“, und wies hierbei auf eine deutlich langsamere Impfgeschwindigkeit in Deutschland als in Israel hin.
Der junge Mann, der dafür bekannt ist, seinen Vater in den sozialen Medien vehement zu verteidigen, forderte Deutschland wiederum auf, keine Steuergelder mehr für „anarchistische, kommunistische, antizionistische NGOs in Israel“ und für „Terroristen in der PA“ [die Palästinensische Autonomiebehörde] auszugeben.

"Verwenden Sie das Geld stattdessen für Impfstoffe für Ihre Bürger (ich habe gehört, dass die meisten von ihnen noch keine Covid-Impfung bekommen haben)", schreibt Netanjahu weiter.

Der israelische Präsident Reuven Rivlin - SNA, 1920, 05.05.2021
Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung
Schließlich stellte er sarkastisch das Recht Deutschlands in Frage, den Juden über Ethik zu „predigen“:
Fünf europäische Staaten, unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, hatten die israelische Regierung aufgefordert, „ihre Politik der Siedlungsexpansion“ im Westjordanland zu beenden. Die „illegalen Siedlungen" in den besetzten Palästinensergebieten bedrohten „die Aussichten auf eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Diese kam als Reaktion auf die am Montag verkündeten Pläne des israelisches Bezirkskomitees für Jerusalem, die Siedlung „Har Homa“ zwischen Ost-Jerusalem und Bethlehem im besetzten Westjordanland um weitere 540 Wohneinheiten auszubauen.
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