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Lukaschenko gibt Entwicklung von eigenem Corona-Impfstoff in Weißrussland bekannt

© REUTERS / SPUTNIKDer weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 07.05.2021
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Weißrussland hat laut dem Präsidenten Alexander Lukaschenko einen eigenen Impfstoff zur Corona-Prophylaxe entwickelt.
„Wir haben gestern einen eigenen – weißrussischen – Impfstoff im Reagenzglas bekommen. Er unterscheidet sich von dem Impfstoff, den wir heute kaufen. Die Ärzte nennen ihn ein Lebendvakzin“, so Lukaschenko.
Der Präsident merkte zugleich an, Weißrussland beeile sich nicht damit – es werde mal sehen, „was übermorgen kommt, wenn die Krankheit sich verändern wird“.
Es gibt heute aus der Sicht von Lukaschenko keine Garantie dafür, dass die aktuellen Impfstoffe gegen neue Mutationen helfen können.
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„Wir haben heute Impfstoffe, die wirksam sind. Nach russischen Technologien. Wir haben auch chinesische (Impfstoffe) gekauft. Morgen werden wir unser eigenes Vakzin, das sich bereits im Reagenzglas befindet, einem Stamm anpassen, der noch kommen soll“, sagte der weißrussische Präsident.

Lukaschenko hatte am 1. April die Verfügung über die Entwicklung eines Vakzins erlassen. Demnach soll das Präparat im Jahr 2023 fertig sein. Wie Gesundheitsminister Dmitri Pinewitsch mitteilte, soll eine Pilotcharge Ende dieses Jahres und die erste industriell gefertigte Vakzin-Serie im Jahr 2022 geliefert werden. Wie die Entwicklerorganisation – das Republikanische Forschungs- und Praxiszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie – verlauten ließ, werde das Präparat unabhängig von dem jeweils zirkulierenden Coronavirus-Stamm wirksam sein.
Weißrussland hat Ende Dezember als zweites Land nach Russland Impfungen mit dem Vakzin „Sputnik V“ gestartet, das vom russischen Gamaleja-Zentrum in Gemeinschaft mit dem Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) entwickelt wurde. Seit März wird in der Republik auch der Impfstoff des chinesischen Unternehmens Sinopharm eingesetzt. Nach Angaben des weißrussischen Gesundheitsministeriums haben schon rund 300.000 Menschen die erste Vakzindosis erhalten, etwa 137.000 sind vollständig geimpft worden.
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