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„Mein Platz ist in Berlin“: Laschet bekräftigt Kanzler-Ambition

© REUTERS / POOLDer Parteivorsitzende der CDU, Armin Laschet, auf einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des Parteivorstands im Hauptquartier in Berlin am 3. Mai 2021.
Der Parteivorsitzende der CDU, Armin Laschet, auf einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des Parteivorstands im Hauptquartier in Berlin am 3. Mai 2021.  - SNA, 1920, 07.05.2021
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Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundeschef Armin Laschet will unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl in Berlin bleiben.
„Für mich ist klar: Mein Platz ist nach der Bundestagswahl in Berlin“, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden und werde mit aller Kraft dafür kämpfen, dass die Union die Wahl gewinnt.“ Auf die Frage, ob er im Fall des Scheiterns bei der Bundestagswahl am 26. September für sich „ein Rückfahrticket nach Düsseldorf“ beanspruche, um weiter als NRW-Ministerpräsident regieren zu können, sagte Laschet: „Klares Nein.“
Damit dementierte Laschet quasi den Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ von Mittwoch, laut dem Laschet sich für den Fall einer Niederlage im September offenbar die Option sichern möchte, weiterhin als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen regieren zu können. Laschet wolle ein „Rückfahrticket“, schrieb die Zeitung unter Verweis auf mehrere CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen.

Grüne laut Umfrage stärkste Kraft

Die repräsentative Umfrage von infratest dimap für den ARD-„Deutschlandtrend“ (Donnerstag) spricht im Moment jedoch für die Grünen. Wenn am Freitag Bundestagswahl wäre, könnten die Grünen mit 26 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. Mit nur 23 Prozent und einem Verlust von vier Prozentpunkten im Vergleich zu April geben CDU und CSU demnach erstmals seit Juli 2019 die Spitzenposition in der Sonntagsfrage ab.
Mainz (Archivbild) - SNA, 1920, 07.05.2021
„Deutschlandtrend” und „Politbarometer”: Grüne stärkste Kraft vor Union
Die SPD verliert zwei Prozentpunkte und liegt mit 14 Prozent der Befragten den Ergebnissen zufolge vor der AfD mit zwölf Prozent, die einen Punkt gutmacht. Die Freien Demokraten (elf Prozent) legen wiederum zwei Prozentpunkte zu und sind damit vor der Linken mit sechs Prozent. Kaum verändert ist laut Umfrage die Unzufriedenheit mit der Großen Koalition: Knapp zwei Drittel (62 Prozent, minus zwei Prozentpunkte) sind mit der Arbeit der Regierungsparteien „weniger“ oder „gar nicht zufrieden“.
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