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WHO und Deutschland planen in Berlin globales Frühwarnzentrum für künftige Pandemien

© SNA / Alexey Vitvitsky / Zur BilddatenbankDie Weltgesundheitsorganisation WHO mit SItz in Genf
Die Weltgesundheitsorganisation WHO mit SItz in Genf - SNA, 1920, 06.05.2021
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In Berlin solle ein globales Zentrum zur Pandemie- und Epidemie-Bekämpfung entstehen. Hier sollen Daten aus aller Welt einfließen, analysiert und Reaktionen auf künftige Bedrohungen entwickelt werden. Beschlossen wurde die Entscheidung von Kanzlerin Merkel, Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem WHO-Chef Tedros Ghebreyesus.
In Berlin soll ein Frühwarnzentrum für Informationsaustausch zu künftigen Pandemien und Epidemien entstehen. Das haben am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, beschlossen. Dieses Zentrum soll als Knotenpunkt Partner aus aller Welt zusammenführen und durch einen koordinierten Datenaustausch Vorhersagen, Präventionsmaßnahmen und Reaktionen auf Pandemie- und Epidemie-Risiken auf der Welt verbessern.
„Eine der Lehren von Covid-19 ist es, dass die Welt einen bedeutenden Schritt nach vorne bei der Datenanalyse braucht, um führenden Politikern und Gesundheitsexperten dabei zu helfen, wohlinformierte Entscheidungen zur öffentlichen Gesundheit zu treffen“, teilte der WHO-Chef mit. „Dazu gehört die Erschließung fortgeschrittener Technologien wie künstlicher Intelligenz im Verbund mit unterschiedlichen Datenquellen und eine disziplinübergreifende Arbeit. Bessere Daten und bessere Analysetechnikern werden zu besseren Entscheidungen führen.“
Diabetes-Test - SNA, 1920, 27.04.2021
Diabetes genauso erfassen wie Covid-Fälle – Deutsche Diabetes Gesellschaft

Spahn: „Jetzt ist die Zeit zu handeln“

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Wahl Berlins als Standort, „weil hier viele bedeutende Akteure aus Gesundheit und Digitalisierung zusammenkommen. Ich denke da natürlich an die Charité und das Robert-Koch-Institut, aber genauso an das Hasso-Plattner-Institut.“ Auch Jens Spahn begrüßte die Entscheidung und merkte an: „Wir müssen uns jetzt auf die nächste Krise fokussieren. Jetzt ist die Zeit zu handeln.“
Über den genaueren Aufbau des Zentrums und die Partner, die Teil des Netzwerks werden sollen, ist noch nichts bekannt. Es sollen Partner aus aller Welt eingeladen werden, an diesem Knotenpunkt mitzuwirken.
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