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Spahn will Impf-Priorisierung bei Astrazeneca-Einsatz aufheben

Jens Spahn - SNA, 1920, 06.05.2021
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Corona-Impfstoff von Astrazeneca unverzüglich für alle Impfwilligen freigeben. Darüber wird er am Donnerstag mit seinen Länderkollegen beraten, berichtet die DPA.
Ohne Priorisierung nach Alter, Vorerkrankung oder Berufsgruppe – so will Spahn den Astrazeneca-Impfstoff anbieten. Am Mittwochabend kündigte der Bundesminister in der WDR-Fernsehsendung „Aktuelle Stunde“ an, man werde dann „bei Astrazenca eindeutig für Arztpraxen wie für Impfzentren sagen, dass es dort keine Priorisierung mehr gibt“.
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Spahn hofft, die Freigabe von Astrazeneca werde dann ab sofort gelten. Auch mit dem Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Astrazeneca dürfte man flexibler umgehen. Derzeit beträgt dieses zwölf Wochen. Am Donnerstag soll Spahn den Vorschlag mit seinen Länderkollegen besprechen.
Impfberechtigte haben weiterhin Vorbehalte gegen das Präparat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns. Nach Berichten über das Auftreten von Blutgerinnseln im Gehirn bei jüngeren Geimpften wird der Impfstoff nur noch für über 60-Jährige eingesetzt. Aber auch unter dieser Gruppe werden Impftermine mit Astrazeneca massiv abgesagt. Andererseits gibt es viele Jüngere, die sich gerne damit impfen lassen würden, aber in der Impf-Reihenfolge noch nicht dran sind.
Bislang bekamen 29,5 Prozent der Bevölkerung zumindest eine Impfung; 8,3 Prozent haben den vollständigen Impfschutz erhalten.
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