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Nach Rassismus-Eklat um Jens Lehmann: Dennis Aogo sorgt mit verbaler Entgleisung selbst für Aufsehen

CC BY-SA 3.0 / Sorodorin / Wikimedia CommonsEx-Nationalspieler Dennis Aogo (Archivbild)
Ex-Nationalspieler Dennis Aogo (Archivbild) - SNA, 1920, 06.05.2021
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Nachdem der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann den Ex-HSV-Profi Dennis Aogo als „Quotenschwarzen“ des TV-Senders Sky bezeichnete, gerät nun Aogo selbst mit einer misslungenen Metapher in den Fokus.
Bei Sky analysierte der 34-Jährige das Champions-League-Halbfinale zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain und sagte dabei: „Es ist einfach unglaublich schwer, sie zu verteidigen. Weil, davon gehe ich aus, sie das trainieren bis zum Vergasen.“
Ein Vergleich, der bei vielen Zuschauern in Anbetracht der millionenfachen Morde in Gaskammern während des Zweiten Weltkriegs kaum gut ankommt. Auch hier zeigte sich die Twitter-Gemeinschaft empört, allerdings in einem anderen Maße, als Aogo selbst als „Quotenschwarzer“ genannt wurde. Die umstrittene Nachricht kam vom ehemaligen Nationaltorhüter Jens Lehmann. Infolge einer Rassismus-Debatte endete auch Lehmanns Mandat für Windhorst im Hertha-Aufsichtsrat: Der Geldgeber des Berliner Fußball-Bundesligisten hatte am Mittwoch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Nationaltorwart als Berater seiner Investmentfirma nach genau einem Jahr beendet. Der frühere Torwart hatte sich am Mittwoch bei Aogo für seine per Whatsapp getätigte Aussage entschuldigt. Auch seinen Job bei Sky hat Lehmann inzwischen verloren.
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Gegenüber der „Bild“ entschuldigt sich nun auch Dennis Aogo für seine Entgleisung. „Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden. Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen“, sagte der Mann dabei.
Eigentlich soll die Redewendung „bis zur Vergasung“ ausdrücken, dass man „einer Sache so überdrüssig ist, dass man sich lieber durch Giftgas töten ließe“. Sie kam offensichtlich kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf. Im Hinblick auf den Holocaust erscheint aber der Gebrauch der Redewendung heute eher als Tabu.
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