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Lawrow: Moskau lässt illegitime antirussische Sanktionen nicht unbeantwortet

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums Russlands / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow. Moskau, 31. März 2021
Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Moskau, 31. März 2021 - SNA, 1920, 06.05.2021
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Moskau wird dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge neue antirussische Sanktionen des Westens nicht unbeantwortet lassen.
In einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem armenischen Amtskollegen Ara Aiwasjan in Eriwan am Donnerstag sagte Lawrow: „Diese Sanktionskette, die die EU-Mitglieder und andere westliche Länder, darunter auch die USA, auf den Weg gebracht haben, wird fortgesetzt. Wir werden derartige Ausfälle gegen Russland, gegen Vertreter der russischen Führung, gegen Parlamentarier der Russischen Föderation sowie gegen unsere Unternehmen nicht unbeantwortet lassen, deren Schuld nach Meinung der Europäischen Union nur darin besteht, dass sie in einem Land registriert sind, welches die Europäische Union ohne jeglichen Grund und völlig illegitim zu einem Aggressor erklärt hat.“

Architektur der Russland-EU-Beziehungen von Brüssel zerstört

Auf das Verhältnis zwischen Russland und der Europäischen Union eingehend, sagte Lawrow: „Spricht man von den Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union und den Brüsseler Strukturen, so wurde die gesamte Architektur dieser Beziehungen, die seinerzeit wohl eine beispiellose Entwicklung erfahren hat, von Brüssel im Zusammenhang mit den Ereignissen zerstört, die sich in der Ukraine und auf der Krim abspielten und die unseren westlichen Kollegen nicht gefielen“, so Lawrow.

Laut dem russischen Chefdiplomaten sollte alles umgekehrt erfolgen: Moskau hätte gegenüber Europa Einsprüche erheben sollen – wegen der Unterstützung und der Begünstigung des Umsturzes in der Ukraine, was seinen Verpflichtungen zuwidergelaufen sei.
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 30.04.2021
Russlands Gegenreaktion: Einreiseverbot für hochrangige EU-Bürger
Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern haben sich wegen der Situation in der Ukraine sowie rund um die Halbinsel Krim verschlechtert, die sich nach einem Referendum mit Russland wiedervereinigt hat.
Der Westen warf Russland Einmischung vor und verhängte Sanktionen gegen das Land. Moskau leitete Antwortmaßnahmen ein. Es hat den Kurs auf Importsubstitution eingeschlagen und wiederholt erklärt, dass es kontraproduktiv wäre, mit ihm eine Sanktionssprache zu sprechen.
Moskau hat auch wiederholt erklärt, dass es keine Partei des Konflikts in der Ukraine und kein Subjekt der Minsker Abkommen sei.
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