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Putin und Erdogan besprechen gemeinsame „Sputnik V“-Produktion in Türkei

© SNA / Pawel Lwow / Zur BilddatenbankWeltweit erster zugelassener Corona-Impfstoff Sputnik V aus russischer Produktion (Archiv)
Weltweit erster zugelassener Corona-Impfstoff Sputnik V aus russischer Produktion (Archiv) - SNA, 1920, 05.05.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die mögliche Impfstoffproduktion von „Sputnik V“ in Einrichtungen in der Türkei erörtert.
Die beiden Seiten sollen auch Fragen der Pandemiebekämpfung besprochen haben.
„Sie hatten eine eingehende Diskussion über die Fragen des Kampfes gegen die Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit, einschließlich der Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Situation in der Türkei“, hieß es in der Kreml-Mitteilung vom Mittwoch.
Nach Ansicht beider Staatschefs werden die ergriffenen epidemiologischen Maßnahmen eine erhebliche Verbesserung der Lage ermöglichen und dazu beitragen, die bilateralen Beziehungen im Bereich des Tourismus wieder aufzunehmen.
„Russland betonte seine Bereitschaft, die praktische Zusammenarbeit in dieser Richtung zu verstärken. Dies beinhaltet unter anderem eine rasche Organisation der Lieferungen des russischen Coronavirus-Impfstoffs ‘Sputnik V‘ ab diesem Monat“, so die Mitteilung.
Die Türkei hatte Ende April den Einsatz von „Sputnik V“ für Notfälle genehmigt. „Sputnik V“ werde zum dritten Impfstoff, der in der Türkei verwendet werden solle, sagte der Gesundheitsminister der Republik, Fahrettin Koca.
Das Gesundheitsministerium in Ankara rechnet damit, dass die Lieferung des russischen Impfstoffs in die Türkei im Mai beginnt.
Russischer Corona-Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 28.04.2021
Türkei erwartet „Sputnik V“-Lieferung im Mai

Lockdown in der Türkei

Angesichts der dramatischen Situation um das Coronavirus im Land hatte letzte Woche der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen totalen Lockdown vom 29. April bis 17. Mai verhängt. Außerdem wollen Städte wie Istanbul ihre Impfkampagne verstärken: Eine Produktionsstätte für den russischen Impfstoff „Sputnik V“ soll dabei helfen.
Bisher impfte die Türkei vor allem mit dem chinesischen Impfstoff des Herstellers Sinovac. Auch 4,5 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer soll die Türkei erhalten haben.
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