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„Politisches Erdbeben?“ Zwei ÖVP-Rücktritte in Tiroler Landesregierung an einem Tag

CC BY-SA 4.0 / Simon Legner / cropped a photo / Neues LandhausNeues Landhaus in Innsbruck (Archiv)
Neues Landhaus in Innsbruck (Archiv) - SNA, 1920, 05.05.2021
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Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter hat in der Nacht zum Mittwoch auf Facebook den Rücktritt von zwei Mitgliedern seiner Partei ÖVP aus der Landesregierung bekanntgegeben.
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg sollen der Mitteilung zufolge von Anton Mattle, dem Landtagsvizepräsident und Bürgermeister von Galtür, beziehungsweise Annette Leja, der Geschäftsführerin des Sanatorium Kettenbrücke, abgelöst werden.
„Ich möchte mich ausdrücklich für die jahrelange vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Patrizia Zoller-Frischauf und Bernhard Tilg waren in den letzten Jahren wichtige Stützen“, schrieb Platter.
Die Kandidaturen von Mattle und Leja sollen laut der Nachrichtenagentur APA noch vom ÖVP-Landesparteivorstand gebilligt werden. Dies sei allerdings „eine reine Formsache“.
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Sowohl Zoller-Frischauf als auch Tilg waren seit 2008 in der Landesregierung. Die 62-Jährige will offenbar in den Landtag wechseln, meldet die Agentur unter Verweis auf die Innsbruckerin. Ihr Parteikollege soll hingegen angekündigt haben, nicht weiter in der Politik bleiben zu wollen. Stattdessen kehrt Tilg als Professor für Medizintechnik und Medizininformatik an die Privatuniversität UMIT zurück.
Der Doppelwechsel soll einige Benutzer sozialer Netzwerke verwundert haben. Eine Twitterin unter dem Namen „HRM Claudia Arania“ fragte etwa, ob es in Tirol ein „politisches Erdbeben“ gebe.
„In Tirol ist tatsächlich ein Politiker zurückgetreten, kann man ja kaum glauben“, schrieb am Dienstag „Christian Maier“.
Für viele Kommentare sorgte der Rücktritt von Tilg. Der 53-Jährige war im vergangenen Jahr im Zuge des Corona-Krisenmanagements stark unter Beschuss geraten. Bekannt wurde er durch einen Auftritt in der „ZiB2”, in dem er mehrmals wiederholte, dass die Behörden in Sachen Ischgl „alles richtig gemacht” hätten.
Aus der Sicht von „Tini Paspertini“ sollte „Alles richtig gemacht“ zu Tirols Werbeslogan werden.
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