Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachtnews: Seehofer verbietet Islamisten-Verein, Japan erwägt verlängerten Ausnahmezustand

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 05.05.2021
Abonnieren
Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung; Seehofer verbietet Islamisten-Verein „Ansaar International“; Japan erwägt verlängerten Ausnahmezustand; Handel erwartet durch Lockerungen für Geimpfte kaum bessere Geschäfte; Zwei Asiatinnen in San Francisco mit Messer angegriffen; Lindenstraße-Schauspieler Willi Herren wird beerdigt
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist mit der Bildung einer Regierung gescheitert. Eine entsprechende Frist lief um Mitternacht ab. Er verbleibt zunächst an der Spitze einer Übergangsregierung. Es wird erwartet, dass Staatspräsident Reuven Rivlin heute Oppositionsführer Jair Lapid mit der Regierungsbildung beauftragen könnte. Seine Zukunftspartei gehört der politischen Mitte an. Beobachtern zufolge dürfte aber auch für ihn die Bildung einer Koalition nicht einfach sein. Eine fünfte Neuwahl ist nicht ausgeschlossen.

Seehofer verbietet Islamisten-Verein „Ansaar International“

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den salafistischen Verein „Ansaar International“ sowie mehrere Teilorganisationen der islamistischen Vereinigung verboten. Wie sein Sprecher Steve Alter auf Twitter schrieb, sagte der Minister: „Wer den Terror bekämpfen will, muss seine Geldquellen austrocknen.“ Begründet wurde das Verbot damit, die Spendensammlungen von „Ansaar“ seien in der Absicht erfolgt, diese an terroristische Vereinigungen im Ausland weiterzugeben, insbesondere an die Al-Nusra-Front in Syrien, an die palästinensische Hamas sowie an Al-Shabaab in Somalia. Durch die unwahre Angabe, die Gelder würden ausschließlich humanitären Zwecken zugutekommen, seien Spender betrogen worden.

Japan erwägt verlängerten Ausnahmezustand

In Japan möchte die Regierung den Ausnahmezustand für Tokio und andere Großstädte über den 11. Mai hinaus zu verlängern. Wie die Zeitung „Yomiuri“ berichtet, werde dies neben Tokio auch für Osaka, Kyoto und die Präfektur Hyogo gelten. Eine Verlängerung des Notstands würde allerdings Bedenken hervorrufen, ob die Olympischen Spiele in Tokio wie geplant ab dem 23. Juli durchgeführt werden können. Die Spiele wurden bereits im vergangenen Jahr wegen der Pandemie verschoben.

Handel erwartet durch Lockerungen für Geimpfte kaum bessere Geschäfte

Nach Einschätzungen des Branchenverbandes HDE werden die geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene dem Einzelhandel kaum mehr Umsatz einbringen. In den vergangenen Wochen hätten die Händler, die für Kunden mit Negativ-Test geöffnet hatten, im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit mehr als die Hälfte ihrer Umsätze verloren, sagte HDE-Geschäftsführer Stefan Genth der „Rheinischen Post“. Er halte es zwar für richtig, dass die Politik Geimpfte, Genesene und negativ Getestete gleichsetze, wirtschaftlich lohne es sich aber nicht.

Zwei Asiatinnen in San Francisco mit Messer angegriffen

Bei einem Messerangriff in San Francisco sind zwei asiatische Frauen verletzt worden. Wie die US-Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Nachmittag (Ortszeit) in der Innenstadt der kalifornischen Metropole. Stunden später sei ein 54-jähriger Verdächtiger festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher dem Sender CBS. Der Mann wohne in San Francisco. Ob die Tat einen rassistischen Hintergrund hatte, war zunächst nicht bekannt. Auch über den Zustand der beiden Frauen gab es keine Details. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Augenzeugen berichteten, die Opfer seien angegriffen worden, als sie auf einen Bus warteten. Die eine Frau sei um die 30 Jahre alt, die andere älter.

Lindenstraße-Schauspieler Willi Herren wird beerdigt

Der „Lindenstraße“-Schauspieler Willi Herren wird heute in Köln beerdigt. Seine Familie hat ausrichten lassen, dass er im kleinen Kreis beerdigt werde. Wegen der Corona-Pandemie sind nur 30 Personen zugelassen. Wer Abschied nehmen wolle, könne aber auf einer digitalen Kondolenzseite im Internet einen letzten Gruß hinterlassen. Der 45-Jährige war am 20. April tot in seiner Wohnung in Köln gefunden worden. Eine Obduktion ergab keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала