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Fast drei Viertel befürworten Legalisierung von aktiver Sterbehilfe

CC BY-SA 2.0 / Alberto Biscalchin / FlickrEuthanasie (Symbolbild)
Euthanasie (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.05.2021
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Fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) befürworten die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe durch tödlich wirkende Mittel. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Im April 2019 unterstützten dies noch fünf Prozent weniger Befragte.
Noch höher ist die Akzeptanz für die sogenannte passive Sterbehilfe, also die Abschaltung lebenserhaltender Maßnahmen: 83 Prozent der Deutschen unterstützen das (2019: 75 Prozent). Die passive Sterbehilfe ist in Deutschland dann legal, wenn eine Willensäußerung des Betroffenen oder eine gültige Patientenverfügung vorliegt.
Auch den assistierten Suizid unterstützen 75 Prozent der Befragten (2019: 69 Prozent) – wenn also beispielsweise ein Arzt einem todkranken Patienten bei der Beschaffung des tödlich wirkenden Mittels hilft, der Kranke das Mittel aber eigenständig einnimmt.
Im Februar 2020 hob das Bundesverfassungsgericht das frühere Verbot der „geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung“ auf, also die unabhängig von einer Gewinnerzielungsabsicht wiederholte Förderung der Selbsttötung. Diese Neuregelung wird von der Hälfte der Deutschen befürwortet (49 Prozent), 21 Prozent lehnen sie ab. Knapp ein Drittel aller Befragten macht zu dieser Frage keine Angabe (31 Prozent). Aktuell wird im Bundestag über ein neues Sterbehilfe-Gesetz diskutiert.
Hilfe zur Selbsttötung: Fraktionsübergreifende Abgeordneten-Gruppe stellt Gesetzesentwurf vor (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.01.2021
Hilfe zur Selbsttötung: Fraktionsübergreifende Abgeordneten-Gruppe stellt Gesetzesentwurf vor
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