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Russland, China oder USA? Darin sehen die Deutschen die größte Bedrohung

© AP Photo / Markus SchreiberFrau bei Protesten gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump
Frau bei Protesten gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump - SNA, 1920, 05.05.2021
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Einer Umfrage zufolge sehen mehr Deutsche die USA als Bedrohung für die Demokratie als Russland oder China – trotz „Biden-Effekt“. Weltweit ist das Bild differenzierter.
Rund ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) sind der Meinung, dass der Einfluss der USA eine größere Bedrohung für die Demokratie in Deutschland darstellt als der Chinas (33 Prozent) oder Russlands (29 Prozent). Jeder Zweite (51 Prozent) sieht den Einfluss des Landes auf die globale Demokratie als eher negativ, gut ein Drittel (32 Prozent) als positiv. Zu dem Ergebnis kommt der „Democracy Perception Index“ (DPI) des Marktforschungsinstituts Latana, über den zuerst das Magazin „Spiegel“ berichtet hat. Dieser wurde im Auftrag der Stiftung „Alliance of Democracies“ erstellt, die vom früheren Nato-Generalsekretär und Ex-Premierminister Dänemarks, Anders Fogh Rasmussen, gegründet wurde.

Antiamerikanisches Europa

„Die Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Donald Trump hat das Vertrauen unter den demokratischen Partnern in Europa ohne Frage nachhaltig beschädigt“, sagte Jonas Parello-Plesner, Geschäftsführer von „Alliance of Democracies“ dem „Spiegel“. Allerdings sei durchaus ein „Biden-Effekt“ zu verzeichnen: Die positive Wahrnehmung der Vereinigten Staaten ist im Vergleich zum letzten DPI aus dem Frühjahr 2020 um 20 Prozentpunkte gestiegen.
Weltweit ist die Meinung gespalten darüber, ob der globale Einfluss der USA einen positiven oder negativen Einfluss auf die Demokratie in der ganzen Welt hat: 44 Prozent sagen, dass er einen positiven Einfluss hat, 38 Prozent meinen, dass er negativ ist.
Die stärksten Kritiker des globalen Einflusses der USA sitzen nach wie vor in Europa, neben Deutschland insbesondere in Österreich, Dänemark, Irland und Belgien, wo die negative Gesamtmeinung überwiegt.
Das Marktforschungsinstitut Latana befragt seit 2018 jährlich mehr als 50.000 Menschen in 53 Ländern (1009 in Deutschland). Die in diesem Jahr zwischen Ende Februar und Mitte April durchgeführte Umfrage ist dadurch eigenen Angaben zufolge repräsentativ für mehr als drei Viertel der Weltbevölkerung.
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