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Tschechiens Generalstaatsanwalt schließt Einstellung von „Fall Vrbetice“ nicht aus

© SNA / Eduard Erben / Zur BilddatenbankPrag
Prag - SNA, 1920, 04.05.2021
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Der „Fall Vrbetice“ kann laut dem tschechischen Generalstaatsanwalt Pavel Zeman geschlossen werden, sollte sich das Verhör der Verdächtigen als unmöglich erweisen.
„Ich habe von Anfang an behauptet, dass die Ermittlung nur eine Version hat und es ist nicht ausgeschlossen, dass das Strafverfahren mit der Verschiebung des Falls endet, wenn wir beide Verdächtigen nicht verhören oder ihre Anwesenheit nicht sicherstellen. Dies ist das gesetzliche Verfahren“, sagte Zeman.
Der Generalstaatsanwalt unterstrich auch, er sei stolz auf Tschechien und insbesondere auf die Art und Weise, wie man mit der Situation (die Explosion in einem Munitionslager in Vrbetice – Anm.d.Red.) umginge.

Ausweisung russischer Diplomaten aus Prag

Tschechien hatte russischen Geheimdiensten Mitte April vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Moskau wies den Vorwurf zurück und erklärte als Reaktion 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft für unerwünscht.
Am Mittwoch drohte der tschechische Außenminister, Jakub Kulhanek, die Personalstärke der russischen Botschaft auf fünf Diplomaten zu kürzen, sollte Russland den ausgewiesenen tschechischen Diplomaten keine Rückkehr nach Moskau erlauben.
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