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Stiftung Lesen: Wer schlecht liest, hat mit digitalen Inhalten mehr Probleme

© CC0 / FotoRieth / PixabayDrohung im Internet (Symbolbild)
Drohung im Internet (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.05.2021
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Wer schlecht liest, der hat auch größere Schwierigkeiten damit, Inhalte im Internet zu finden, zu verstehen und richtig einzuordnen. Etwa so lassen sich die Ergebnisse jüngster Studien zum Umgang mit digitalen Quellen zusammenfassen. Eine neue Pisa-Studie zum Thema wird am Dienstag vorgestellt.
Bildungsbenachteiligte und leseferne Menschen haben überdurchschnittlich häufig Probleme im Umgang mit digitaler Information, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) und verweist dabei auf Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Sie sind überfordert durch die Komplexität der Inhalte und die Länge der Texte“, so Ehmig.
Die meisten Jugendlichen hätten Zugang zu digitalen Endgeräten und auch im Unterricht werde der Umgang mit den Geräten und den Quellen praktisch geübt, räumt die Expertin ein. Würden die Inhalte aber nicht über Videos oder Vorlesefunktionen zugänglich gemacht, scheiterten Jugendliche mit Leseschwäche trotzdem oft an den Inhalten. Auch würden Menschen mit schwach ausgeprägter Lesekompetenz Schwierigkeiten damit haben, Relevanz, Seriösität und Glaubwürdigkeit der Quellen einzuordnen.
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Simone Ehmig fordert daher, im Schulunterricht nicht nur literarische Texte zu behandeln, sondern auch solche aus dem Alltag, etwa amtliche Meldungen, allgemeine Geschäftsbedingungen oder Lebensmittelhinweise.
Die Ergebnisse der Pisa-Sonderauswertung „Lesen im 21. Jahrhundert: Lese- und Schreibkompetenzen in einer digitalen Welt“ werden am Dienstag vorgestellt – von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Hessens Kulturminister Alexander Lorz (beide CDU) und Andreas Schleicher, Bildungsdirektor bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, (OECD).
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